Präsenzveranstaltung

Thema:
Wagners "Tristan und Isolde"

(in Verbindung mit dem Theater Hagen)

Veranstaltungstyp:
Präsenzveranstaltung
Adressatenkreis:
BA KuWi: Modul L3; Modul L5; BA KuWioF: MA EuMo: Modul 4L; Modul 5L;
MA Neuere deutsche Literatur im medienkulturellen Kontext, ferner alle Interessierten
Ort:
Hagen
Adresse:
FernUniversität in Hagen
Gebäude 8 (Allgemeines Verfügungszentrum)
1. OG, Raum B121,
Universitätsstr. 21
58097 Hagen
Termin:
25.05.2019 bis
26.05.2019
Zeitraum:
Samstag, 25.05.2019 10:00-18:00 Uhr
Sonntag, 26.05.2019 10:00-12:00 Uhr
Sonntag, 26.05.2019 15:00 Uhr (Vorstellung im Theater Hagen)
Leitung:
Prof. Dr. Uwe Steiner
Anmeldefrist:
03.05.2019
Auskunft erteilt:
E-Mail: Prof. Dr. Uwe Steiner , Telefon: +49 2331 987-2517
E-Mail: Frau Pektas (Sekretariat) , Telefon: +49 2331 987-4882

Die Teilnehmerzahl ist auf 30 beschränkt.

Vorstellung (kostenpflichtig): Sonntag, 26.05.2019 um 15:00 Uhr im

Theater Hagen
Großes Haus
Elberfelderstr. 65
58095 Hagen

Richard Wagners Tristan hat nicht nur eine musikalische Revolution ausgelöst. Das Musikdrama hat vielmehr auch weitreichend auf die Literatur und die ästhetische Kultur gewirkt. Thomas Manns zutiefst von Ambivalenzen durchzogene Bewunderung Wagners im allgemeinen und des Tristan im besonderen stellt nur ein, wenn auch ein eminentes Beispiel dar. Das findet seinen Grund auch in der Tatsache, dass das Werk selbst auf literatur- und kulturgeschichtlich hochbedeutsame Stränge zurückblickt, unter denen das Mittelalter und Gottfrieds Tristan gar nicht mal den wichtigsten ausmachen. Ungleich relevanter dürfen Impulse der Romantik und ihrer ästhetischen Innovationen genannt werden. Zugleich bewegt sich Wagners spezifische Ästhetik im Horizont der zeitgenössischen Realismus-Debatten.

Die Präsenzveranstaltung will aber nicht nur derart bekannte literatur- und ästhetikgeschichtliche Fragen thematisieren. Ihr geht es auch darum, die kulturelle Signifikanz von Wagners ästhetischer Revolution zu ermessen. Hierzu werden wir uns um Grundlagen von Wagners Ästhetik bemühen. Und wir werden uns fragen, was der Plot des Stücks, die gegen jede soziale Norm verstoßende, unbedingte Liebe mit dem Thema des Hörens zu tun hat.

Diese Präsenzveranstaltung beinhaltet eine Kooperation mit dem Theater Hagen. Die Perspektive der Literaturwissenschaft soll so durch die der Theater- und Musikpraktiker ergänzt werden. Am Sonntag, den 26.5.2019, werden wir die Aufführung des Tristan im Theater Hagen besuchen. (Ein Kontingent von Karten wird uns zur Verfügung gestellt. Auch darum ist die Teilnehmerzahl begrenzt. Nähere Informationen folgen.) Im Seminar selber werden wir Gelegenheit haben, mit Beteiligten an der Hagener Produktion zu sprechen.

Literaturhinweise:

Richard Wagner: Tristan und Isolde (Libretto z.B. als Reclam-Ausgabe verfügbar)

Zur Einführung:

Berger, Karol: Tristan und Isolde. In: Laurenz Lütteken (Hg.): Wagner-Handbuch, Kassel, Stuttgart u. Weimar 2012, S. 371-380.

Borchmeyer, Dieter: Das Theater Richard Wagners. Idee – Dichtung – Wirkung, Stuttgart 1982, Neuauflage Stuttgart 2013.

Leyla Pektas | 06.05.2019