Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre, insb. Betriebswirtschaftliche Steuerlehre

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Auf diesen Seiten können Sie sich über unsere Aktivitäten in den Bereichen Studium und Lehre, Forschung und Weiterbildung informieren. Unten auf dieser Seite sind die aktuellen Meldungen sowie die jüngsten fünf Veröffentlichungen aufgeführt.

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Aktuelles

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Jüngste Veröffentlichungen

Meyering, Stephan/Müller-Thomczik, Sandra: Die Option zur Besteuerung als Kapitalgesellschaft gem. KöMoG – Steuerplanerische Analyse, in: Die Unternehmensbesteuerung (Ubg). 15. Jg. (2022), S. 95-106.

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Gegenstand der vorliegenden steuerplanerischen Analyse ist die neue Option gem. § 1a KStG, wonach eine Personenhandelsgesellschaft auf Antrag als Kapitalgesellschaft besteuert werden kann. Zur Klärung der Frage, ob und ggf. unter welchen Umständen diese Option für Steuerpflichtige vorteilhaft ist, ermitteln die Autoren Jahresbelastungsdifferenzen mittels Steuerbelastungsformeln. Hierbei werden sowohl der Thesaurierungsfall als auch der Fall der Entnahme betrachtet (die bei einer optierenden Personenhandelsgesellschaft steuerlich wie eine Ausschüttung zu behandeln ist). Die Analyse zeigt im ersteren Fall eine Vorteilhaftigkeit der Option schon beim Übergang vom Progressionsbereich zum Proportionalbereich des Einkommen­steuertarifs, ganz besonders aber im Bereich der beiden Proportionalzonen. Bei der Analyse des zweiten Falls, also unter Einbezug von Entnahmen, zeigt sich eine Vorteilhaftigkeit der Option schon bei kurzen Thesaurierungsdauern. Dies gilt für die Anwendung der Abgeltungsteuer und auch des Teileinkünfteverfahrens.

 

Meyering, Stephan/Richter, Lutz/Sopp, Karina/Fritz-Schmied, Gudrun/Kanduth-Kristen, Sabine/Urnik, Sabine: Die Durchbrechung der Maßgeblichkeit bei Grundstücken des Anlagevermögens – Rechtsvergleich zwischen Deutschland und Österreich für den Zugang, die laufende Bilanzierung und den Abgang. Veröffentlicht wurde der Beitrag in dem Sammelband "Anwendungsorientierte steuerliche Betriebswirtschaftslehre – Rechnungswesen - Steuerarten - Unternehmensstruktur" (Berlin 2022), einer Festschrift zum 65. Geburtstag von Heinz Kußmaul. Diese hat Prof Meyering gemeinsam mit Prof. Dr. Lutz Richter (Uni Trier) und Prof. Dr. Karina Sopp (TU Freiberg) herausgegeben.

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Das Bewertungsobjekt „Grundstück“ wird in dem Beitrag für die jeweiligen Zyklusphasen des Zugangs, der laufenden Bilanzierung und des Abgangs auf handels- bzw. unternehmensbilanzieller Ebene inkl. der zugehörigen ertragsteuerlichen Behandlung thematisiert und in einer rechtsvergleichenden Darstellung für Deutschland und Österreich präsentiert. Der Begriff des Grundstücks findet im HGB bzw. UGB unabhängig vom Umstand einer Bebauung Verwendung und umfasst somit einen Grund und Boden wie auch ein ggf. darauf befindliches Gebäude. Grund und Boden und Gebäude stellen allerdings zwei getrennt zu bewertende Vermögensgegenstände bzw. Wirtschaftsgüter dar, die eine unterschiedliche handels- bzw. unternehmensbilanzielle und ertragsteuerliche Behandlung erfahren. Daher verlangt die folgende Analyse an zahlreichen Stellen eine tiefergehende Präzisierung des umfassenden Grundstücksbegriffs in Grund und Boden und Gebäude, wobei von einer Zugehörigkeit zum Anlagevermögen eines gewerblichen Unternehmens ausgegangen wird.

Ziel des Beitrags ist es, mit Blick auf eine einheitsbilanzielle Ausgestaltung, Durchbrechungen des Maßgeblichkeitsprinzips sowohl für die deutsche als auch die österreichische Rechtslage zu identifizieren, kritisch zu würdigen und hinsichtlich eines möglichen Harmonisierungspotenzials zu prüfen. Der erzielte Befund kann im Sinne der Steuerrechtsnormengestaltungslehre einer normativen Neuausrichtung wie auch der Orientierung i.R.d. Auslegung des bestehenden Normenbestandes dienen.

 

Meyering, Stephan/Müller-Thomczik, Sandra/Luber, Barbara: GKKB und Country-by-Country Reporting – gleich, ähnlich oder unterschiedlich? in: Finanz-Rundschau (FR), 103. Jg. (2021), S. 1167-1183.

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Das Konzept der GKKB-Formelaufteilung und das bereits etablierte Country-by-Country-Reportings lassen eine Übereinstimmung vermuten. Während sich die GKKB-Formelaufteilung auf die Faktoren Arbeit, Kapital und Umsatz stützt, stellt das Country-by-Country-Reporting auf die Kennzahlen Umsatzerlöse, Zahl der Beschäftigten und materielle Vermögenswerte ab. Diese begriffliche Ähnlichkeit stellt den Anlass für einen dezidierten Vergleich dar. Wenn die Daten des CbCR für die GKKB-Formelaufteilung verwendbar wären, könnte dies die Einführung einer formelhaften Gewinnaufteilung in der EU vereinfachen bzw. beschleunigen.

Die Untersuchung erstreckt sich auf die konzeptionelle Ebene sowie auf die GKKB-Formelfaktoren und die CbCR-Kennzahlen.

 

Meyering, Stephan/Müller-Thomczik, Sandra: "Modernisierung" der Vollverzinsung - Das Kind nicht mit dem Bade ausschütten, in: Der Betrieb (DB), 74. Jg. (2021), Heft 59, S. M4‑M5.

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Im Zuge der anstehenden Modernisierung der Vollverzinsung scheint ein wichtiger Aspekt außen vor gelassen zu werden: Gäbe es einen sehr niedrigen Zinssatz, gäbe es für viele Steuerpflichtige kaum noch Gründe, nicht aggressiv zu deklarieren, denn die Wahrscheinlichkeit bei einer Betriebsprüfung aufzufallen, ist oftmals doch eher gering und die finanziellen Folgen aufgrund der niedrigen Verzinsung vernachlässigbar. Diesen Gedanken haben Herr Professor Dr. Meyering und Frau Dr. Müller-Thomczik in einem Kommentar entwickelt.

 

Meyering, Stephan/Müller-Thomczik, Sandra/Hiltl, Johannes: Gestaltungsmöglichkeiten bei der Ermittlung des begünstigten Vermögens in der Erbschaftsteuer – Eine literaturbasierte Übersicht, in: Unternehmenskauf und Unternehmensumwandlung - Besteuerung, Rechnungslegung, Bewertung, Recht - Festschrift für Prof. Dr. Rainer Heurung, hrsg. von Nadine Antonakopoulos/Benjamin Engel/Michael Gille, Wiesbaden 2021.

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Die Gestaltungsmöglichkeiten im Bereich der Ermittlung des begünstigten Vermögens sind komplex. Es besteht eine Fülle an Beiträgen in der Literatur zu optimalen steuerlichen Gestaltungsmöglichkeiten. Der vorliegende Aufsatz bietet eine Übersicht, um dem Steuerpflichtigen bzw. seinem Berater ein schnelles Auffinden zu ermöglichen.

 

Lehrstuhl Meyering | 04.03.2022