Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre, insb. Betriebswirtschaftliche Steuerlehre

Illustration Foto: Pgiam/iStock/Getty Images Plus/Getty Images
Logo

Herzlich Willkommen auf der Homepage des Lehrstuhls für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Betriebswirtschaftliche Steuerlehre.

Auf diesen Seiten können Sie sich über unsere Aktivitäten in den Bereichen Studium und Lehre, Forschung und Weiterbildung informieren. Unten auf dieser Seite sind die aktuellen Meldungen sowie die jüngsten fünf Veröffentlichungen aufgeführt.

Ihr Lehrstuhl-Team


Aktuelles

Informieren Sie sich über die aktuellen Informationen des Lehrstuhls:


Jüngste Veröffentlichungen

Meyering, Stephan/Hintzen, Christoph/Keitel, Julius: Die umsatzsteuerliche Behandlung von Sachspenden an gemeinnützige Organisationen im Lichte der BMF-Schreiben v. 18.3.2021 – Einordnung und kritische Würdigung, in: Deutsches Steuerrecht (DStR), 59. Jg. (2021), S. 2614-2621.

[mehr erfahren]

Der vorliegende Beitrag beleuchtet die umsatzsteuerliche Behandlung von Sachspenden von Unternehmen an gemeinnützige Organisationen. Neben einer Einordnung in das System der Umsatzbesteuerung auf nationaler sowie unionaler Ebene erfolgen Darstellung sowie Würdigung potenzieller Möglichkeiten zur Vermeidung einer Umsatzsteuerlast. Anschließend werden die Schreiben des BMF v. 18.3.2021, welche Sonderregelungen für die umsatzsteuerliche Behandlung unentgeltlicher Wertabgaben an gemeinnützige Organisationen vorsehen, betrachtet und kritisch gewürdigt.

 

Müller-Thomczik, Sandra: Rezension – „Wunsch und Wirklichkeit – 200 ganz legale Steuer-Cartoons“, in: Deutsches Steuerrecht (DStR), 59. Jg. (2021), S. XVIII-XIX).

mehr Infos

Mit „Wunsch und Wirklichkeit – 200 ganz legale Steuer-Cartoons“ legte Professor Marx als Herausgeber ein Kunstwerk vor, welches Frau Dr. Sandra Müller-Thomczik in der Zeitschrift DStR rezensierte. Sie lobte den Witz und Tiefgang der gelungenen Kombinationen aus fachlichen Inhalten und Kritik in Form treffender Kompositionen aus Texten und Cartoons.

 

Meyering, Stephan/Müller-Thomczik, Sandra: Die Vermögensteuer im Zwiespalt zwischen Gerechtigkeitsempfinden und Effizienz der Steuererhebung, in: Der Betrieb (DB), 74. Jg. (2021), S. 2029-2035.

mehr Infos

Vermögen ist in Deutschland ungleich verteilt und wird vergleichsweise gering besteuert. Pläne zur Wiedereinführung einer Vermögensteuer (VSt) finden sich in den Wahlprogrammen der Grünen, der SPD und der Linken. Eine Wiedereinführung der VSt dürfte dem Gerechtigkeitsempfinden weiter Teile der Bevölkerung entsprechen. Aus betriebswirtschaftlicher Sicht und auf verfassungsrechtlicher Ebene werden der VSt jedoch erhebliche Bedenken entgegengebracht. Der vorliegende Beitrag geht der Frage nach, ob die Wiedereinführung einer VSt prinzipiell möglich ist und wie dies aus Unternehmenssicht zu beurteilen wäre.

 

Meyering, Stephan/Dekinger, Andrea: Umsatzsteuerliche Organschaft - Derzeitige Problemfelder, Reformansätze und etwaige zukünftige Herausforderungen, in: UmsatzsteuerRundschau (UR), 70 Jg. (2021), S. 582-590.

[mehr erfahren]

Die umsatzsteuerliche Organschaft steht aufgrund der mit ihr verbundenen Problemfelder seit Jahren immer wieder in der Dis­kussion. Die damit einhergehenden Reformforderungen und -ansätze mündeten im März 2019 in einem BMF-Eckpunktepa­pier zur Reform der derzeitigen Organschaftsregelungen. In dem Beitrag wird der Frage nachgegangen, inwiefern die nationalen Reformbestrebungen zu mehr Rechtssicherheit führen können oder ob diese gar neues Potential für etwaige (zukünftige) He­rausforderungen bergen.

 

Meyering, Stephan/Müller-Thomczik, Sandra/Lamkemeyer, Helmut Johannes: Formelfaktoren bei der Aufteilung einer GKKB – Analyse der steuerplanerischen Potenziale –, in: Spektrum der Steuerwissenschaften und des Außenwirtschaftsrechts (StAW), 6. Jg. (2021), Heft 1, S. 67-79.

[mehr erfahren]

Zur Vermeidung von Steuergestaltung wird innerhalb der EU bereits seit Jahrzehnten die Einführung einer GKKB diskutiert. Diese würde jedoch nur dann eine signifikante Verbesserung gegenüber der Steuergestaltung im Verrechnungspreiskontext bedeuten, wenn die Faktoren der Gewinnaufteilungsformel nicht ihrerseits gestaltungsanfällig wären. Der vorliegende Beitrag untersucht das Gestaltungspotenzial der vorgeschlagenen Faktoren und kommt zu einem differenzierten Ergebnis. Auch wenn sich zum Teil tatsächlich ein eingeschränktes Steuergestaltungspotenzial feststellen lässt, ist eine vollständige Verminderung der Gestaltungsanfälligkeit nur über eine Angleichung der Steuersätze zu erreichen.

 

Lehrstuhl Meyering | 18.11.2021