Rechtswissenschaftliche Fakultät

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Aktuelle Meldungen aus der Fakultät

  • Vortrag von Prof. Dr. Roman Petrov (National University of Kyiv-Mohyla Academy, Ukraine)

    “Hybrid warfare in international and EU law: case of Ukraine”

    The lecture deals with historic and recent developments within the newly emerged phenomenon of international law - hybrid warfare. First, the lecture reflects on historic background of the hybrid warfare in international and EU law. Second, the lecture highlights the relevance of international law documents and practices related to the hybrid warfare. Third, the lecture analyses the perception of the hybrid warfare in the domain of EU law. Fourth, the lecture studies the case of the Ukrainian-Russian conflict as a perfect example of the contemporary hybrid warfare in action. In the end, it discusses the future of legal regulation of the hybrid warfare in international and EU law.

    Veranstaltungszeit/-ort: 12. Juni 2018, 16 Uhr, Campus der FernUniversität Hagen, Gebäude 2, Raum 1-2


  • Vortrag von Prof. Dr. Osman Isfen und Prof. Dr. Stephan Stübinger

    „Der Berliner Raser-Fall: zur schwierigen Abgrenzung zwischen vorsätzlicher und fahrlässiger Tötung“

    Sind Raser Mörder? 2017 hat das LG Berlin diese Frage erstmals mit „Ja!“ beantwortet und zwei Raser zu lebenslangen Freiheitsstrafen verurteilt. Bis dahin wurden tödliche Unfälle im Rahmen illegaler Autorennen meist als fahrlässige Tötung beurteilt, für die maximal eine Freiheitsstrafe von 5 Jahren droht. Seit der Berliner Entscheidung, die inzwischen vom Bundesgerichtshof aufgehoben worden ist, wird intensiv über das Problem der Abgrenzung zwischen vorsätzlicher und fahrlässiger Tötung in den sog. „Raser-Fällen“ gestritten. Der aktuelle Streit sowie die strafrechtlichen Hintergründe sollen vorgestellt und verschiedene Lösungen diskutiert werden.“

    Veranstaltungszeit/-ort: 19. Juni 2018, 16:00 Uhr, Gebäude 3 (ehemals TGZ), Ellipse, Raum 3


  • Vortrag im Rahmen der Colloquia Iuridica

    „Access to justice and collective litigation within the EU“

    „The US class action mechanism is an important part in providing access to justice to claimants in the US. It can also be an efficient collective litigation mechanism for the resolution of mass claims. This presentation looks at the European perspective for mass claims. It takes the recent developments at an EU level in respect of collective litigation as the context for examining the development of mechanisms for resolving mass disputes in UK and Germany. The presentation will reflect on whether existing collective redress procedures provide sufficient and effective access to justice for a wide range of citizens, particularly consumers, who wish to bring collective claims.“

    Referent: Rhonson Salim, Law School, Open University UK

    Wann: Dienstag, 15. Mai 2018, 16:00 Uhr,

    Wo: Gebäude 2 (Seminargebäude), Raum 1 - 2, FernUniversität Hagen

    Vita Rhonson Salim [externer Link]


  • Vortragsreihe "Europäische Verfassungswissenschaften"

    Von der Finanzkrise zu den europäischen Stabilitätsmechanismen - Neun Jahre Europäische Rettungsprogramme

    Der Vortrag gibt einen Überblick über die Europäischen Rettungsmechanismen für Staaten (BOP, EFSM, EFSF, ESM, Griechische bilaterale Darlehen), die den Zugang zu den Kapitalmärkten verloren haben. Er zeichnet die Rettungsprogramme der letzten neun Jahre nach, beginnend mit dem Zahlungsbilanzkredit an Ungarn 2008 über Irland und Portugal bis zum dritten Programm des ESM für Griechenland. Der Vortragende, der die Finanzierungsseite zahlreicher Programme juristisch begleitet hat, wird aus der Praxis an der Nahtstelle zwischen Wirtschaftspolitik und Recht berichten.

    Vita

    Dr. jur. Burkhard Schmidt, geb. 1956, 1976-1978 Banklehre; 1978-1984 Studium der Rechtswissenschaften an den Universitäten Mainz, Genf, Marburg/L.; 1981 Certificat des études européennes de l'Institut universitaire des études européennes à Genève; 1985 LL.M. Cambridge; 1989 Ass. iur. Wiesbaden; 1994 Promotion an der Universität Marburg/L. mit einer Arbeit zur Geltung und Anwendung von Europäischem Gemeinschaftsrecht im Vereinigten Königreich; 1989/90 Referent im Bundesjustizministerium; seit 1991 Beamter der Europäischen Kommission in Luxemburg; 2005-2014 Leiter der Rechtsabteilung der Generaldirektion Wirtschaft und Finanzen (ECFIN); 2014-2015 geschäftsführender Direktor der Direktion ECFIN-L "Finanzen, Koordinierung mit der EIB Gruppe, EBWE und MDBs"; seit Ende 2015 stellvertretender Direktor und Berater mit Schwerpunkt Interne Kontrollsysteme, Rechnungsprüfung und Sonderaufgaben.

    Einführende Worte/Moderation: Prof. Dr. Ewald Grothe, Gummersbach/Hagen

    Veranstalter: Dimitris-Tsatsos-Institut für Europäische Verfassungswissenschaften

    Auskunft erteilt: Dr. Ingrid Piela, dtiev@fernuni-hagen.de

    Wann: 14. Juni 2018, 17 Uhr s.t.

    Wo: Seminargebäude der FernUniversität, KSW, Raum 4. und 5, Universitätsstr. 33, 58097 Hagen


  • Vortragsreihe "Europäische Verfassungswissenschaften"

    Democratic Backsliding

    Kürzlich sprach der amerikanische Politologe und EU-Experte Dan Kelemen vom „anderen EU-Demokratiedefizit“ der Europäischen Union. Damit meinte er das wachsende Demokratiedefizit innerhalb einiger Mitgliedstaaten, das unausweichlich zum Autoritarismus führt und dem nur durch die demokratisierende Wirkung der EU beizukommen sei. Die politischen Entwicklungen in Ungarn, Rumänien, Polen, Spanien, Malta und kürzlich der Slowakei stellen die Demokratietheorie, aber auch die EU-Studien vor eine drängende Frage: In welchem Ausmaß haben wir es in diesen Ländern mit einer Ent-Demokratisierung russischen und türkischen Typs zu tun und wo liegen die Ursachen für diese Prozesse?

    Vor diesem Hintergrund setzt sich der Vortrag von Prof. Dr. Ireneusz P. Karolewski am Beispiel von Ungarn und Polen mit dem Phänomen des „Democratic Backsliding“ auseinander. Zunächst werden knapp die in beiden Ländern seit 2010 implementierten und kontrovers diskutierten Verfasssungsreformen sowie die Reaktionen der Europäischen Union darauf dargestellt. Anschließend wird die These diskutiert, dass wir möglicherweise mit einem globalen Trend konfrontiert sind, der eine Transformation der Demokratie (Robert Dahl) von der Polyarchie zur „illiberalen Demokratie“ markiert. Als Ursache dieser Entwicklung wird eine These von Francis Fukuyama aufgegriffen, die den Verfall von politischen Ordnungen auf zwei Faktoren zurückführt: Zum einen auf eine gegebene institutionelle Rigidität und zum anderen auf Vereinnahmung des Staates durch Partikularinteressen („state capture“).

    Der Vortrag von Herrn Karolewski verspricht wichtige Einsichten in die vergleichende Verfassungsentwicklung im Spannungsfeld von Verfassungsnorm und Verfassungsrealität. Damit knüpft der Vortrag an einen zentralen Forschungsschwerpunkt des DTIEV unmittelbar an und lässt somit wichtige Impulse für die interdisziplinäre Analyse von Verfassungsreformen, ihrer Ursachen und Folgewirkungen erwarten. Dabei handelt es sich zugleich um ein außerordentlich brisantes Thema, wenn konstitutionelle Reformen nicht auf eine Stärkung politischer Freiheiten abzielen, sondern stattdessen die zielgerichtete Aushöhlung verfassungsrechtlicher Vorkehrungen gegen Willkürherrschaft anstreben.

    Vita

    Ireneusz Pawel Karolewski ist seit 2009 Professor für Politikwissenschaft am Willy Brandt Zentrum für Deutschland- und Europastudien der Universität Wroclaw. Er studierte Politikwissenschaft (1990-1995), promovierte („Osterweiterung der EU“) und habilitierte sich („Citizenship and collective identity un Europe“) an der Universität Potsdam, wo er auch von 1999 bis 2008 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Politische Theorie war. Seit 2007 war er mehrmals Gastprofessor und Gastwissenschaftler in Europa, Nordamerika und Asien, unter anderem an der Harvard Universität, Universität Montreal, New York Universität, Hebräischen Universität Jerusalem, Universität von Kalifornien in Santa Barbara und der Pondicherry Universität in Indien sowie am Institut des Sciences Politiques in Lille. Karolewskis Arbeitsgebiete sind europäische Integration, Nationalismus in Europa, kollektive Identitäten, Bürgerschaft/Bürgergesellschaft sowie EU-Außenpolitik. Er ist Autor und Mit-Herausgeber mehrerer Bücher, z.B. European Identity Revisited (Routledge, 2016), Extraterritorial Citizenship in Postcommunist Europe (Rowman & Littlefield, 2015), Civic resources and the future of the European Union (Routledge, 2012 und 2014), The Nation and nationalism in Europe (Edinburgh University Press, 2011) und Citizenship and collective Identity in Europe (Routledge, 2010).

    Einführende Worte bzw. Moderation: Prof. Dr. Viktoria Kaina, FernUniversität in Hagen

    Veranstalter/in: Dimitris-Tsatsos-Institut für Europäische Verfassungswissenschaften

    Auskunft erteilt: Dr. Ingrid Piela, dtiev@fernuni-hagen.de

    Wann: 17. Mai 2018, 17 Uhr s.t.

    Wo: Gebäude 2 (ehem. KSW-Seminargebäude) der FernUniversität, Raum 4+5 (1. OG), Universitätsstr. 33, 58097 Hagen


  • Constitutional Moments

    Das Symposion Constitutional Moments folgt dem Verständnis der Verfassung als kulturell geformter Integrations und Legitimitätsordnung des politisch-sozialen Gemeinwesens. Als Ausgangspunkt dient die mit Blick auf die amerikanische Verfassungsgeschichte entstandene Theorie des Constitutional Moment. Ihrem Initiator, dem Verfassungsrechtler Bruce Ackerman, zufolge, handelt es sich um „rare moments when political movements succeed in hammering out new principles of constitutional identity that gain the considered support of a majority of American citizens after prolonged institutional testing, debate, decision“.

    Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht die Frage, ob und inwieweit Ackermans Ansatz auf historische und aktuelle Entwicklungen im gesamteuropäischen Kontext bzw. bezogen auf einzelne europäische Länder angewandt werden kann. Dabei sollen nicht nur „echte“ Constitutional Moments Berücksichtigung finden, sondern auch solche verfassungsrelevanten Ereignisse einbezogen werden, die – vor dem Hintergrund der Theorie – als Fehlschlag oder Täuschung zu charakterisieren sind.

    Interessierte sind willkommen, um Anmeldung bis zum 23.03.2018 beim Dimitris-Tsatsos-Institut für Europäische Verfassungswissenschaft wird gebeten. Von der Tagung wird ein Video erstellt und veröffentlicht.

    Zeitraum
    13.04.2018 — 14.04.2018
    10:00 Uhr (bis Samstag, 13.00 Uhr)

    Ort
    Seminargebäude der FernUniversität (Gebäude 2), Räume 4 und 5, Universitätsstr. 33, 58097 Hagen

    Veranstalter/-in
    Dimitris-Tsatsos-Institut für Europäische Verfassungswissenschaften der FernUniversität, das Institut für Geschichte und Biographie der FernUniversität und das Archiv des Liberalismus der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit, Gummersbach

    Auskunft erteilt
    Dr. Ingrid Piela

    Download
    Programm des Symposions


  • Die weitere Entwicklung der Europäischen Union und des Euroraums

    Nach den programmatischen Beiträgen von Frankreichs Präsidenten Macron und Kommissionspräsident Juncker zur weiteren Entwicklung der Europäischen Union und insbesondere des Euroraums kommt es angesichts des bevorstehenden Ausscheidens des Vereinigten Königsreichs wesentlich darauf an, welche Positionen die Bundesrepublik Deutschland künftig zu diesen Fragen einnehmen wird. Der Referent wird auf der Grundlage des Kapitels „Europapolitik“ des Sondierungsergebnisses – oder ggf. auf Grundlage einer Koalitionsvereinbarung – seine Sicht entwickeln, welche Ziele die deutsche Europapolitik in den kommenden Jahren verfolgen wird und die politischen Chancen einschätzen, diese zu verwirklichen.

    MdB Axel Schäfer, geboren am 3. August 1952 in Frankfurt/Main gehörte von 1994 bis 1999 dem Europäischen Parlament an. Dort war er u.a. Sprecher der SPE-Fraktion im Institutionellen Ausschuss. Seit 2002 ist er Mitglied des Deutschen Bundestages, wo er von 2002 bis 2005 Vorsitzender des Unterausschusses „Europarecht“ des Rechtsausschusses des Deutschen Bundestages war; von 2009 bis 2015 Vorsitzender der Landesgruppe NRW der SPD-Bundestagsfraktion; seit 2013 stellvertretender Vorsitzender der SPD-Fraktion für die Bereiche Europapolitik und die Entwicklungszusammenarbeit, Mitglied im Ausschuss für die Angelegenheiten der Europäischen Union.

    Wann: 08.03.2018 17:00 Uhr s.t.

    Veranstaltungsort: Campus der FernUniversität, Gebäude 2 (ehem. KSW-Seminargebäude), Raum 4+5, Universitätsstr. 33, 58097 Hagen

    Referent: Axel Schäfer, MdB

    Veranstalter: Dimitris-Tsatsos-Institut für Europäische Verfassungswissenschaften (DTIEV)

    Moderator: Prof. Dr. Peter Schiffauer, Hagen


  • Bachelor und Master Summer Schools 2018 in Maastricht

    In diesem Jahr wird die Fakultät erneut gemeinsam mit der spanischen UNED und der niederländischen Open Universiteit Summer School Programme für Studierende der Studiengänge Bachelor und Master of Laws sowie EJP anbieten. Die jeweils einwöchigen Intensivveranstaltungen in Maastricht sind Wahlmodule in den Studiengängen Bachelor of Laws und Master of Laws. Die Bachelor Summer School ist zugleich eine fremdsprachige rechtswissenschaftliche Veranstaltung i. S. des § 7 Abs. 1 Nr. 3 JAG NRW.

    Studierende profitieren von einer Förderung über das ERASMUS+ Programm der Europäischen Union. Infos zu den Programmen, Kosten, Terminen und zum Bewerbungsverfahren finden Sie in einer Extradepesche. Bewerbungen sind bis zum 16. Februar möglich.


  • Gastvorlesung von Dr Neil Graffin am 30. Januar

    Inhalt: The lecture will consider an issue arising from the European Court of Human Rights case of Gäfgen v Germany – the punishment of those who ill-treat suspects in police interviews. This so-called ‘hard case’ presents a moral dilemma for legal scholars – should police officers be punished leniently when they threaten criminal suspects with ill-treatment to save the life of another? This lecture will engage with the work of Professor Steven Greer on this issue.

    Referent: Dr Neil Graffin, Lecturer in International Law, Open University UK

    Wann: Dienstag, 30.01.18, 19.30 Uhr

    Sie können online an der Gastvorlesung teilnehmen: https://emeeting.fernuni-hagen.de/edelnet/


  • Hybridveranstaltungen im Wintersemester 2017/2018

    Im Wintersemester bietet die Rechtswissenschaftliche Fakultät erneut zusätzliche Veranstaltungen für diejenigen Studierenden an, die in diesem Semester noch die Pflicht-AGen in den Modulen 55101, 55104 und 55107 absolvieren möchten. Es handelt sich um Plätze für die Präsenzveranstaltungen im Regionalzentrum Coesfeld:

    55101 BGB I: 06. und 07.01.2018 jeweils von 09.30 - 15.30 Uhr (Leitung Frau Henneken) (Keine Plätze mehr verfügbar)

    55104 Staats- und Verfassungsrecht: 03. und 04.02.2018 jeweils von 10 - 17 Uhr (Leitung Herr Lucius-Thomas) (Keine Plätze mehr verfügbar)

    55107 Strafrecht: 17. und 18.02.2018 jeweils von 10 - 17 Uhr (Leitung Herr Lucius-Thomas)

    Für die verbindliche Anmeldung zu einer/mehreren Veranstaltung(-en) wenden Sie sich bitte an Bastian Reinhard unter bastian.reinhard@fernuni-hagen.de. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt; die Zuteilung erfolgt in der Reihenfolge der Anmeldungen. Anmeldungen zur Online-Teilnahme sind nicht mehr möglich.


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