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Chronik der FernUniversität

Von der ersten Projektskizze im Jahr 1973 zur größten Hochschule Deutschlands: In einer interaktiven Zeitleiste haben wir die vierzigjährige Erfolgsgeschichte der FernUniversität in Hagen nachgezeichnet. Entdecken Sie in Texten, Bildern, Video- und Audio-Clips die wichtigsten Ereignisse – in einer zweidimensionalen Ansicht oder in 3D!

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Die Chronik der FernUniversität in Hagen als Text:

1974–1984: Gründungsphase

Wie alles begann

Am 9. Oktober 1973 verabschiedete die NRW-Landesregierung eine Projektskizze von Johannes Rau, in der die Grundzüge einer bundesweit tätigen Fernuniversität des Landes Nordrhein-Westfalen dargestellt wurden. Es war der Beginn einer außergewöhnlichen Erfolgsgeschichte in der deutschen Hochschullandschaft.

1. Mai 1974: Beratung über Wissensvermittlung

Ein Vorbereitender Gründungsausschuss aus 34 Wissenschaftlern und Hochschullehrern berät ab 1.Mai 1974 über die besonderen Herausforderungen eines Fernstudiums. Dem Ausschuss gehört auch der spätere Gründungsrektor Prof. Dr. Otto Peters an. Wissen soll durch gedruckte Studienbriefe, Audio- und Videokassetten sowie das Fernsehen vermittelt werden. Außerdem soll es studienbegleitende Leistungs- und Lernkontrollen geben. Fachliche Beratung sowie Präsenz-Lehrveranstaltungen in Studienzentren sollen das Angebot ergänzen.Oberstes Gebot: hohe Qualität bei Studienleistungen und Abschlüssen.

26. November 1974: FernUni per Gesetz

Der NRW-Landtag verabschiedet das Gesetz zur Errichtung einer Fernuniversität des Landes Nordrhein-Westfalen. Darin heißt es: „Zum 1. Dezember 1974 wird eine Fernuniversität als Gesamthochschule mit dem Sitz in Hagen gegründet.“ Schon am 1. Oktober 1974 haben zwei Mitarbeiter von Johannes Rau dort begonnen, die neue Hochschule aufzubauen.

1. Dezember 1974: Geburtsstunde

Gründung der FernUniversität als „Universität – Gesamthochschule in Hagen“. Wenig später wird der Vorläufige Gründungsausschuss als Gründungsausschuss berufen und Ralf Bartz zum kommissarischen Kanzler der Hochschule ernannt. Erstes eigenes Gebäude ist ab 3. Dezember die Villa Bechem, Sitz des Gründungsausschusses, des Kanzlers und bald auch des Gründungsrektors. Bereits zehn Monaten später startet der Fernstudienbetrieb mit rund 1.330 Studierenden zum Wintersemester 1975/76.

3. Dezember 1974: Erstes Hinweisschild: FernUni kommt in Hagen an

FernUni-Kanzler Ralf Bartz (oben) und sein Stellvertreter Rolf von der Heyden schrauben das Schild „FERNUNIVERSITÄT“ an der Villa Bechem fest. Damit ist die FernUniversität endgültig in Hagen angekommen. Heute beherbergt die Villa Bechem mehrere Institute der FernUniversität.

1. April 1975: Fachbereiche nehmen Arbeit auf

Die ersten beiden Fachbereiche der FernUniversität nehmen ihre Arbeit auf: Wirtschaftswissenschaft sowie Erziehungs- und Sozialwissenschaften. Bald kommt der Fachbereich Mathematik dazu.

1. April 1975: Ulrich Eisenhardt wird erster Professor

Der Jurist Ulrich Eisenhardt erhält als erster Professor seine Ernennungsurkunde. Er übernimmt den Lehrstuhl Bürgerliches Recht und Unternehmensrecht in der Wirtschaftswissenschaft. Inzwischen ist Ulrich Eisenhart emeritiert, er gehört aber noch dem Vorstand des FernUni-Instituts für Japanisches Recht an.

18. April 1975: Prof. Otto Peters wird Gründungsrektor

NRW-Wissenschaftsminister Johannes Rau (2. v. r.) ernennt den Bildungswissenschaftler Prof. Dr. Otto Peters (l.) zum Gründungsrektor. Ohne den Fernstudienexperten wäre die FernUniversität nicht das, was sie heute ist. Otto Peters im Rückblick: „Es war eine tolle Zeit des Aufbruchs, alle waren begeistert – und die Arbeit war von Erfolg gekrönt!“

1. Mai 1975: Fernstudienforschung und –entwicklung

Das Zentrale Institut für Fernstudienforschung (ZIFF) und das Zentrum für Fernstudienentwicklung (ZFE) nehmen ihre Arbeit auf. Das ZIFF entwickelt und aktualisiert Konzepte für den optimalen Auf- und Ausbau des Lehr- und Lernsystems der FernUniversität. Das ZFE berät und unterstützt die Fachbereiche bei der Erstellung und Weiterentwicklung der Fernstudienkurse. Der Transfer wissenschaftlicher Forschung in die Praxis ist in dieser Form bundesweit einmalig. Das Rechenzentrum war bereits am 1. Januar 1975 gegründet worden, die Universitätsbibliothek m 1. März.

7. September 1977: Einrichtung weiterer Studienfächer

Der Senat der FernUniversität beschließt die Einrichtung von Planungsgruppen für den Aufbau der Fächer Elektrotechnik, Pädagogik, Soziologie, Philosophie und Politologie.

10. September 1976: AVZ-Gebäude

Die Bauarbeiten am rund 6.000 Quadratmeter großen Allgemeinen Verfügungszentrum (AVZ) der FernUniversität beginnen am 10. September 1976. Viereinhalb Jahre später weiht NRW-Ministerpräsident Johannes Rau das Gebäude ein. Das AVZ war auf der Höhe der Zeit der damaligen Hochschul-Architektur.

26. September 1975: Versand der ersten Studienbriefe beginnt

Die ersten Studienmaterialien der Fachbereiche Erziehungswissenschaft, Mathematik und Wirtschaftswissenschaft werden an die rund 1.330 Fernstudierenden versandt. Der Versand von Studienmaterialien gehört noch heute zu den tragenden Säulen des Hagener Fernstudiensystem. Allerdings sind es inzwischen etwa 70.000 Fernstudierende, die das Logistikzentrum (LGZ) der FernUni versorgt.

1. Oktober 1975: Start des Studienbetriebs

Aufnahme des Fernstudienbetriebs in den drei Fachbereichen Erziehungswissenschaft, Mathematik und Wirtschaftswissenschaft. Das erste Fernstudienangebot besteht aus den Diplom-Studiengängen Wirtschaftswissenschaft und Mathematik sowie Kombinationen dieser Fächer mit pädagogischen Begleitfächern, darunter Pädagogik, Soziologie und Psychologie für das Lehramt (Sekundarstufe II). Diplom- und Lehramtsstudiengänge können sowohl in Voll- wie Teilzeit studiert werden. Das flexible Hagener Fernstudienangebot kommt gut an: Bereits im zweiten Studienjahr steigt die Studierendenzahl auf über 5.000, im Wintersemester 1979/80 auf über 22.000. Heute studieren rund 77.000 Menschen aus dem In- und Ausland an der FernUniversität.

1. Oktober 1975: Erste Studienzentren nehmen Betrieb auf

Persönliche Beratung, Betreuung und Information auch außerhalb Hagens: Möglich machen dies neue Studienzentren der FernUniversität. Das Kabinett beschließt, insgesamt 26 Zentren in NRW einzurichten. Die ersten nehmen zum Wintersemester 1975/76 in Arnsberg, Bottrop, Eschweiler, Gelsenkirchen, Gummersbach, Hamm, Köln, Krefeld, Lippstadt, Lüdenscheid, Lüdinghausen, Mönchengladbach, Oberhausen und Paderborn ihre Arbeit auf. In Erfurt eröffnet 1990 kurz nach der Wende das erste Studienzentrum in den neuen Bundesländern. Heute werden Studierende und Studieninteressierte an 39 Standorten im In- und Ausland betreut.

4. Oktober 1975: Eröffnungsfeier

Die Eröffnungsfeier für die FernUniversität findet am 4. Oktober im Stadttheater Hagen statt, u.a. halten NRW-Ministerpräsident Heinz Kühn, NRW-Wissenschaftsminister Johannes Rau und der Staatssekretär im Bundesbildungsministerium, Peter Glotz, Ansprachen.

1. Februar 1978: Gründung der Gesellschaft der Freunde

Die Gesellschaft der Freunde der FernUniversität e.V. (GdF) wird gegründet. Sie unterstützt die Wissenschaft an der Hagener Hochschule, außerdem engagiert sie sich kulturell und sozial für die FernUniversität. Zum Beispiel stellt sie Fördermittel bereit, etwa als Stipendium. Ihr gehören Personen aus der Wissenschaft und Wirtschaft, aber auch ehemalige Studierende an.

1. Juni 1979: Erste Abschlüsse

Nur fünf Jahre nach der Aufnahme des Studienbetriebs beenden im Juni 1979 bereits die ersten Fernstudierenden erfolgreich ihr Studium.

1. Oktober 1979: Erster eigener Zentralrechner

Nachdem man zunächst Geräte einer anderen Universität nutzte, wird am 1. Oktober 1979 der erste eigene Zentralrechner an der FernUniversität in Betrieb genommen. Er unterstützt fortan den Studienbetrieb. Außerdem wird ein Netzknoten eingerichtet. So haben Fernstudierende erstmals über andere Hochschulrechenzentren online Zugang zur FernUniversität.

5. Dezember 1979: Senat beschließt Fachbereich Rechtswissenschaft

Der Senat der FernUniversität beschließt die Einrichtung eines Fachbereichs Rechtswissenschaft.

1. Januar 1980: Campus entsteht

Mit dem Allgemeinen Verfügungszentrum (AVZ) entsteht das erste Gebäude auf dem Campus der FernUniversität. Es befindet sich in unmittelbarer Nähe zu den Autobahnen A 45 und A 46. Zuvor standen für die einzelnen Bereiche der Hochschule nur angemietete Wohnungen und Gebäude innerhalb und außerhalb Hagens zur Verfügung. Im Laufe der Jahre und Jahrzehnte kamen das Philipp-Reis-Gebäude (PRG), das Eugen-Schmalenbach-Gebäude (ESG), ein Neubau für die Kultur- und Sozialwissenschaften (KSW) sowie das ehemalige Technologie- und Gründerzentrum (TGZ) mit dem Informatikzentrum (IZ), die Universitätsbibliothek (UB) und die Mensa hinzu.

1. Dezember 1980: Berufung des Rechtswissenschaftlers Dimitris Tsatsos

Der renommierte griechische Staatsrechtler Prof. Dr. Dimitris Th. Tsatsos, späterer Abgeordneter im Europaparlament, erhält einen Ruf nach Hagen. Er übernimmt die Professur für Deutsches und Europäisches Staatsrecht und Staatslehre. Seinen Namen trägt das interdisziplinäre Hagener Dimitris-Tsatsos-Institut für Europäische Verfassungswissenschaften seit 2009. Es wird von der der Rechtswissenschaftlichen Fakultät und der Fakultät für Kultur- und Sozialwissenschaften gemeinsam getragen, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erforschen hier den Prozess der europäischen Verfassungsentwicklung.

14. März 1981: AVZ-Einweihung

NRW-Ministerpräsident und FernUni-Gründungsvater Johannes Rau weiht das Allgemeine Verfügungszentrum (AVZ) ein. Es war das erste Gebäude auf dem entstehenden Campus. Das AVZ beherbergt heute unter anderem das Zentrum für Medien und IT (ZMI), Teile der Universitätsbibliothek sowie mehrere Lehrstühle der Rechtswissenschaftlichen Fakultät.

1. April 1981: Erstes österreichisches Studienzentrum

In Bregenz öffnet das erste Studienzentrum außerhalb Deutschlands. Damit trägt die FernUniversität dem steigenden Fernstudien-Interesse auch im deutschsprachigen Ausland Rechnung. Weitere österreichische Studienzentren öffnen in Wien (1982), Linz (1992), Saalfelden (1998) sowie in Villach (2003) und Graz/Rottenmann (2012). Heute betreuen, beraten und informieren zehn Studienzentren im Ausland sowie der „Service Schweiz“ der FernUniversität Fernstudieninteressierte und Fernstudierende in Österreich, der Schweiz, Ungarn, Lettland und Russland.

1. Juni 1981: Eigener Fachbereich Elektrotechnik

Nach Beschluss durch den Senat der FernUniversität und die Genehmigung durch das NRW-Wissenschaftsministerium geht die Elektrotechnik als eigener Fachbereich aus dem Fachbereich Mathematik hervor.

11. November 1982: Ministerium genehmigt Fachbereich Rechtswissenschaft

Nach einer Initiative des Senats der FernUniversität genehmigt das NRW-Wissenschaftsministerium die Bildung der Rechtswissenschaftlichen Fakultät. Sie geht aus dem Fachbereich Wirtschafts- und Rechtswissenschaft hervor. Heute decken die elf Lehrstühle der Rechtswissenschaftlichen Fakultät das gesamte Spektrum der Rechtswissenschaft ab.

27. August 1984: „Ottonisches Zeitalter“ endet

Nach zehn Jahren Amtszeit wird Gründungsrektor Otto Peters verabschiedet. Damit endet die Gründungsphase der FernUniversität. Sie gehört bereits fest zur deutschen Hochschullandschaft. Heute ist sie nach Studierendenzahlen die größte deutsche Universität.. Und weltweit die einzige deutschsprachige Fernuniversität. Prof. Peters findet rückblickend: „Mit der Gründung der FernUniversität sind wir ein großes Risiko eingegangen. Sowohl bildungspolitisch wie hochschuldidaktisch. Der im Grunde unfassbare Erfolg zeigt, dass unsere Aufbauarbeit gelungen ist.“ Otto Peters ist inzwischen emeritiert. Er setzt sich wissenschaftlich nach wie vor mit dem Fernstudium auseinander.

27. August 1984: Prof. Dr. Ulrich Battis wird zweiter Rektor der FernUniversität

Als Nachfolger von Otto Peters wird der Rechtswissenschaftler Ulrich Battis zweiter Rektor der FernUniversität. Battis wird unter anderem die Profilierung der FernUniversität als Hochschule für Berufstätige vorantreiben und die Studiengänge und Fachbereiche ausbauen.


1984–1994: Konsolidierungsphase

25. April 1985: Spatenstich für neues Campus-Gebäude

Die hohe Nachfrage nach einem Fernstudium in Hagen bringt steigende Studierendenzahlen und erfordert mehr Personal. Das führt zu Raumproblemen. Das Gebäude AVZ II (Allgemeines Verfügungszentrum II) soll Abhilfe schaffen.Den ersten Spatenstich führt NRW-Wissenschaftsminister Rolf Krumsiek aus. Ihn begleiten der Hagener Oberbürgermeister Rudolf Loskand, NRW-Justizminister Dieter Haak und der Rektor der FernUniversität, Prof. Battis. Nur etwas mehr als ein Jahr später wird das Gebäude eingeweiht.

1. Oktober 1986: 30.000 Studierende

Ein neuer Meilenstein bei den Studierendenzahlen: Zum Wintersemester 1986/87 sind rund 30.000 Studierende an der FernUniversität eingeschrieben. Der starke Anstieg der Studierendenzahlen zeugt von der hohen gesellschaftlichen Relevanz sowie der Attraktivität des Hagener Fernstudienangebots.

9. Oktober 1986: Einweihung des Gebäudes AVZ II

Steigende Studierendenzahlen, der Ausbau der Fachbereiche und damit steigende Personalzahlen hatten ein weiteres Gebäude notwendig gemacht. Nur rund eineinhalb Jahre nach Baubeginn am 25. April 1985 wurde das Allgemeine Verfügungszentrum II (AVZ II) eingeweiht. Das AVZ II heißt heute Eugen-Schmalenbach-Gebäude (ESG). Hier sind der Zentralbereich der Fakultät für Wirtschaftswissenschaft sowie der Großteil der Lehrstühle der Fakultät untergebracht.

1. Juni 1990: Neue Studienzentren nach dem Mauerfall

Auch in den neuen Bundesländern war das Interesse an einem Fernstudium groß. Bereits kurz nach der Wende öffneten die ersten Studienzentren in Halle, Rostock, Erfurt und Ost-Berlin. Heute verfügt die FernUniversität über 13 Regional-, 16 Studien- und zehn Fernstudienzentren.

11.–13. Juni 1990: FernUniversität international als Medienuniversität sichtbar

Mit der „International Conference on Computer-Assisted Learning“ findet eine der größten internationalen Fachtagungen zu Fragen des computerunterstützten Lernens in Hagen statt. Mehr als 300 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler diskutieren vor Ort und informieren sich über das Hagener Fernstudiensystem. Die Hagener Informatiker Prof. Dr. Gunter Schlageter, Prof. Dr. Hans-Werner Six und Prof. Dr. Claus Unger leiten die Tagung.

31. Dezember 1990: 44 Millionen Artikel haben Hagen verlassen

Ein Meilenstein beim Artikel-Versand: Mehr als 44 Millionen Artikel wurden seit Studienbetriebs-Beginn bis Ende 1990 an die Fernstudierenden geschickt. Zu den Artikeln gehören unter anderem Studienbriefe, Tonkassetten, Einsendeaufgaben und Musterlösungen.

1. Juni 1991: Gründung des Fachbereichs Informatik

Die Einrichtung des Fachbereichs Informatik war ein Schritt, das Hagener Fernstudienangebot breiter und attraktiver zu machen. Außerdem orientierte er sich an den Erfordernissen des sich wandelnden Arbeitsmarktes, vor allem im Bereich der EDV-Dienstleistungen. Heute gehört der Fachbereich zur Fakultät für Mathematik und Informatik. Die elf Informatik-Lehrgebiete decken von der Software-Entwicklung bis zur Mensch-Computer-Interaktion das breite Fach-Spektrum ab und ermöglichen verschiedene Studienschwerpunkte.

1. Oktober 1991: Eigenständiger Fachbereich Informatik

Die Hagener Informatik wird zu einem eigenständigen Fachbereich der FernUniversität. Er startet mit 6.000 Studierenden in das Wintersemester 1991/92.

1. Oktober 1991: 1000. Diplom für Wirtschaftswissenschaft

Der Fachbereich Wirtschaftswissenschaft vergibt das 1.000 Diplomzeugnis. Eine wichtige Wegmarke für den Erfolg des Hagener Fernstudiums und die Attraktivität des wirtschaftswissenschaftlichen Studienangebots.

1. Oktober 1991: Fernstudienzentrum Budapest öffnet

Mit der Eröffnung des Fernstudienzentrums Budapest (FSZB) reagiert die FernUniversität auf das steigende Interesse von Menschen in Mittel- und Osteuropa an einem hochwertigen und flexiblen Fernstudium. Neben ungarischen Fernstudierenden betreut das FSZB auch Studierende aus Rumänien, Serbien, Slowenien sowie aus anderen mittel- und osteuropäischen Staaten.

1. Januar 1993: Fortbildung made in Hagen

Die Hochschulübergreifende Fortbildung Nordrhein-Westfalen (HÜF) nimmt als Stabsstelle des damaligen Kanzlers an der FernUniversität ihre Arbeit in Hagen auf. Heute bietet die HÜF ein umfangreiches Weiterbildungsangebot unter anderem in den Bereichen Recht, Personal, Finanzen, aber auch IT und Öffentlichkeitsarbeit für NRW-Hochschulpersonal an.

1. April 1993: Neuer Rektor Prof. Dr. Günter Fandel

Nach neun Jahren endet die Amtszeit des zweiten Rektors Ulrich Battis. Ihm folgt Günter Fandel nach. Fandel wird in seiner Amtszeit vor allem die Campus-Konzentration weiter vorantreiben. Arbeiten und Studieren wird so noch effektiver. Prof. Battis resümiert: „Wir haben die Eigenart und die Stärken der FernUniversität als Hochschule für Berufstätige herausgestellt.“

10. September 1993: Logistikzentrum eingeweiht

Das Logistikzentrum (LGZ) im Industriegebiet Unteres Lennetal wird eingeweiht. Durchschnittlich 8.000 Sendungen werden Mitte der 1990er Jahre täglich verschickt. 2013 feierte das LGZ sein 20-jähriges Bestehen.

1. Januar 1994: Eigener Web-Server und Blended Learning

Die FernUniversität nimmt ihren ersten Web-Server in Betrieb. Es ist auch der Start des Projekts „Lernraum Virtuelle Universität“. Einem großangelegten Projekt zur digitalen Reform des Fernstudien- und Beratungsangebots der FernUniversität. Das Ziel: Alle Lehr- sowie Betreuungs- und Beratungsangebote sollen online verfügbar werden und mit Studienbriefen sowie Präsenzveranstaltungen kombiniert werden. Es ist damit auch die Geburtsstunde des Blended-Learning-Konzepts – einem Mix aus Studienbriefen mit Online- und Präsenzlehre. Die FernUniversität nimmt bei der netzgestützten Fernlehre eine bundesweite Vorreiterrolle ein.


1995–2004: Ausbauphase

18. April 1994: Philipp-Reis-Gebäude und Hagener Elektrotechnik

Der dritte Rektor der FernUniversität, Prof. Dr. Günter Fandel, setzte den ersten Spatenstich für das Philipp-Reis-Gebäude (PRG). Die Hagener Elektrotechnik erhält damit ein eigenes Gebäude auf dem Campus der FernUniversität.

1. Februar 1996: Bibliothekskatalog online

Der Katalog der Universitätsbibliothek ist online im Web verfügbar. Für Studierende wird die Literaturrecherche und -beschaffung so nun einfacher und flexibler.

10. September 1996: Erste Videoprüfung

Ein weiterer Meilenstein für die netzgestützte Fernlehre: Vom Studienzentrum Bregenz (Österreich) aus wird die erste Videoprüfung online nach HagenHagen übertragen. Von hier aus hält sie der Medienpädagoge Prof. Dr. Horst Dichanz ab. Mündliche Prüfungen sind ab jetzt auch online möglich. Es ist ein bedeutender Beitrag, um das Fernstudium den individuellen Lebensverhältnissen der Studierenden anzupassen.

1. Januar 1997: Arcadeon – Haus der Wissenschaft und Weiterbildung

Dr. Jörn Kreke (rechts), Douglas Holding AG und damals Vorstandsvorsitzender der Gesellschaft der Freunde der FernUniversität, Dietmar Thieser (Mitte), Hagener Oberbürgermeister, und Prof. Helmut Hoyer (links), späterer Rektor der FernUniversität, legen den Grundstein für das Arcadeon als Haus der Wissenschaft und Weiterbildung in Hagen. Das Arcadeon wird knapp eineinhalb Jahre später eingeweiht.

23. Januar 1997: Einweihung des Gebäudes PRG

Der Campus wächst weiter: Am 23. Januar 1997 wird das Philipp-Reis-Gebäude (PRG) eingeweiht. Nach dem Allgemeinen Verfügungszentrum (AVZ) und dem Eugen-Schmalenbach-Gebäude (ESG) ist es ein weiterer Schritt Richtung auf dem Weg zur Konzentration auf dem Campus. Für Beschäftigte und Studierende heißt das vor allem: für viele kürzere Laufwege und damit effektiveres Studieren und Arbeiten. Im PRG sind heute der Großteil der Lehrgebiete der Fakultät für Mathematik und Informatik untergebracht.

1. April 1997: Neuer Rektor Prof. Dr.-Ing. Helmut Hoyer

Am 31. März 1997 endet die Amtszeit von Prof. Dr. Günter Fandel. Ihm folgt Prof. Dr.-Ing. Helmut Hoyer als vierter Rektor der FernUniversität nach. Prof. Fandel findet rückblickend: „Es war die richtige Entscheidung, die Standorte der FernUniversität aus der Stadt nach und nach auf dem Campus zu konzentrieren.“ In die Amtszeit von Rektor Hoyer fallen unter anderem die Digitalisierung der Lehre, die Weiterentwicklung des Studienangebots sowie die Internationalisierung des Fernstudiums.

6. Juni 1997: TGZ-Einweihung

Das Technologie- und Gründerzentrum (TGZ) wird nach dem Philipp-Reis-Gebäude (PRG) als weiteres Gebäude auf dem Campus der FernUniversität eingeweiht. Das Gebäude gehört zu dieser Zeit der Wirtschaftsförderung der Stadt Hagen sowie der Südwestfälischen Industrie- und Handelskammer (SIHK). Neben der Wirtschaftsförderung beherbergt das TGZ auch einige Lehrgebiete und das Informatikzentrum (IZ) der FernUniversität sowie Hagener Start-up-Unternehmen. Diese entwickelten mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Hochschule innovative Geschäftskonzepte. Im Sommer 2005 übernimmt die FernUniversität das Gebäude. Heute sind hier das Regionalzentrum Hagen, das Service-Center, die Zentrale Studienberatung und zahlreiche Lehrgebiete zu finden.

29. November 1997: IZ-Einweihung

Das Informatikzentrum (IZ) wird eingeweiht. Es ist in das Technologie- und Gründerzentrum (TGZ) eingegliedert. Damit sind nun alle Informatik-Lehrgebiete auf dem Hagener Campus versammelt. Nach wie vor beherbergt das IZ zahlreiche Lehrgebiete der Fakultät für Mathematik und Informatik.

1. Januar 1998: UB richtet elektronische Ausleihe ein

Mehr Flexibilität mit der elektronischen Ausleihverbuchung: Studierende und alle Personen mit einem Ausweis der Universitätsbibliothek (UB) Hagen können neben der Online-Recherche nun auch das eigene UB-Konto einsehen und etwa Leihfristen verlängern. Besonders für Fernstudierende eine wichtige Neuerung.

4.6. März 1998: Erste Hagener Multimedia-Werkstatt

Bildungs-Expertinnen und -Experten aus dem ganzen Bundesgebiet diskutieren in Hagen innovative Ideen für die Hochschullehre. Im Zentrum der Diskussionen: Der Einsatz multimedialer Anwendungen. In diesem Bereich erfüllt die FernUniversität eine Vorreiterrolle.

13. August 1998: Arcadeon-Einweihung

Das Arcadeon – Haus der Wissenschaft und Weiterbildung wird eingeweiht. Die FernUniversität ist an der Betreibergesellschaft beteiligt und führt im Arcadeon Präsenz- und Seminarveranstaltungen durch. Darüber hinaus finden im Arcadeon Kongresse und Tagungen aus Wissenschaft und Wirtschaft statt.

1. Januar 1999: Douglas-Stiftungslehrstuhl

Die Douglas Holding AG stiftet einen Lehrstuhl für Dienstleistungsmanagement im Fachbereich Wirtschaftswissenschaft. Den Stiftungslehrstuhl leitet seit dem Jahr 2000 Prof. Dr. Sabine Fließ.

1. Juni 1999: Stiftungslehrstuhl für die FernUniversität

Die Sparkasse Hagen und der Westfälische Sparkassen- und Giroverband stiften den Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Unternehmensgründung und Unternehmensnachfolge im Fachbereich Wirtschaftswissenschaft (heute: Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Investitionstheorie und Unternehmensbewertung). Auf den Lehrstuhl wird Prof. Dr. Thomas Hering berufen.

20.–24. Juni 1999: Rektor Hoyer hat Vorsitz bei internationaler Fernlehre-Tagung

Vom 20. bis 24. Juni 1999 findet die 19. Weltkonferenz der ICDE (International Council for Open and Distance Education) mit über 1.500 Teilnehmenden in Wien statt. Verantwortlich für das Programm ist der Rektor der FernUniversität, Prof. Dr.-Ing. Helmut Hoyer.

8. September 1999: EU-Förderung für „Lernraum Virtuelle Universität“

Mit 1,9 Millionen Euro förderte die Europäische Kommission das FernUni-Projekt CUBER – Personalised Curriculum Builder in the Federated Virtual University of the Europe of Regions. Das innovative Hagener Projekt im Rahmen des „Lernraums Virtuelle Universität“ unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Bernd Krämer soll die Fernstudienangebote europäischer Fernuniversitäten auf einer Online-Plattform bündeln. Fernstudien-Interessierte sollen so leichter das für sie passende Angebot finden.

1. Oktober 1999: Erster komplett virtuell studierbarer Studiengang

Im Wintersemester 1999/2000 startete mit dem Bachelor-Studiengang Informatik der erste Studiengang an der FernUniversität, der komplett im „Lernraum Virtuelle Universität“ online studierbar ist. Studierende organisieren ihr Studium online selbst und haben Zugriff auf Lernmaterialien aus Seminaren und Kursen – wann und wo sie wollen. Die FernUniversität baut damit konsequent ihre Vorreiterrolle in der Online-Fernlehre aus.

12. November 1999: Beitritt zur Digitalen Bibliothek NRW

Für die Universitätsbibliothek (UB) Hagen wird der Zugang zur Digitalen Bibliothek NRW freigeschaltet. So können UB-Nutzende beispielsweise über die sogenannte Metasuche in mehreren Datenquellen parallel recherchieren.

2. Dezember 2000: 25 Jahre FernUniversität

Die Feier zum 25. Jahrestag des Studienbetrieb-Starts markiert gleichzeitig einen Meilenstein bei den Studierendenzahlen: Rund 59.000 Menschen sind an der FernUniversität eingeschrieben. Davon haben bereits rund 14.000 einen Zugang zu online verfügbaren Angeboten. Zur Feier im Rohbau der Universitätsbibliothek kommen NRW-Wissenschaftsministerin Gabriele Behler sowie Bundespräsident und FernUni-Gründungsvater Johannes Rau. Mit der 1. Uni-Night feierte die Hochschule das Gründungsdatum im festlichen Rahmen.

20. Februar 2001: Land NRW legt Empfehlungen zur Hochschul-Umstrukturierung vor

Der Expertenrat des Landes Nordrhein-Westfalen legt Empfehlungen zur Umstrukturierung der Hochschulen des Landes vor und setzt damit einen umfassenden Neuordnungsprozess in Gang.

19. März 2001: Testbetrieb: „Lernraum Virtuelle Universität“

Der „Lernraum Virtuelle Universität“ (LVU) wird testweise in Betrieb genommen. Der LVU dient vor allem der Weiterentwicklung des modernen netzgestützten Lehrens und Lernens sowie der weiteren Verbesserung von Kommunikation und Betreuung übers Web. Nach dem erfolgreichen Abschluss der Testphase geht der LVU rund dreieinhalb Jahre später in den Regelbetrieb.

1. bis 4. April 2001: 21. ICDE-Konferenz: Rektor Prof. Hoyer leitet Programm-Komitee

Beim 21. International Council for Open and Distance Education (ICDE) in Düsseldorf leitet Prof. Helmut Hoyer, Rektor der FernUniversität, das Programm-Komitee. Er ist für die Gestaltung des wissenschaftlichen Programms der weltgrößten Konferenz für Fernlehre und Fernstudium verantwortlich. Vor Ort sind Expertinnen und Experten aus der ganzen Welt, um über die Entwicklung des Fernstudiums im Zeichen der Digitalisierung zu diskutieren.

26. Oktober 2001: Erweiterungsbau für die Universitätsbibliothek

Der Erweiterungsbau für die Universitätsbibliothek (UB) Hagen wird eingeweiht. Die UB kann ihren Bestand nun deutlich erweitern und den Nutzerinnen und Nutzern ein größeres Fachliteratur-Angebot zur Verfügung stellen. Der UB-Bestand umfasst inzwischen mehr als 814.000 Bände, rund 1.600 gedruckte und etwa 42.000 elektronische Zeitschriften. Nutzende können diese online im Volltext einsehen. Nahezu der gesamte Bestand ist im Online-Katalog der UB einsehbar.

1. Januar 2002: Universitätsstraße: mehr Sichtbarkeit

Die Stadt Hagen benennt die Straße rund um den Campus der FernUniversität in „Universitätsstraße“ um. Die FernUniversität wird so in Hagen noch sichtbarer.

1. April 2002: FernUniversität entwickelt Software für Sehbehinderte

Das Hagener Braille-Softwaresystem (HBS) ist eine von der FernUniversität gemeinsam mit der Schweizerischen Bibliothek für Blinde und Sehbehinderte (SBS) entwickelte Software. Sie bereitet Bildschirm-Texte sehbehindertengerecht auf und erleichtert das Anfertigen von Blindenschrifttexten. Zum Beispiel durch den Druck eines Blindenschrifttextes über ein separates Menü in Microsoft Word in Kombination mit einem Braille-Drucker. HBS übersetzt auch anspruchsvoll gestaltete und komplizierte Text- und Formeldokumente in deutscher, englischer oder französischer Sprache in die je landesüblichen Blindenschriftsysteme. Punktschriftdruckereien nutzen nach wie vor überwiegend HBS.

20. Juni 2002: 500. Videoprüfung

Die 500. Videoprüfung wird vom Studienzentrum Steyr (Österreich) nach Hagen an die FernUniversität übertragen. Es ist eine Erfolgsmarke, die vom Flexibilitätsgewinn für Fernstudierende auch im deutschsprachigen Ausland zeugt.

1. September 2002: Erste Lehrveranstaltung online übertragen

Eine Lehrveranstaltung des Wirtschaftswissenschaftlers Prof. Dr. Michael Bitz (Lehrstuhl für Finanzmanagement) ist die erste der FernUniversität, die im Netz übertragen wird. Das Fernstudium wird ab jetzt noch flexibler. Online-Lehrveranstaltungen gehören heute fest zum netzgestützten Hagener Fernstudiensystem.

5. Dezember 2002: Neues Web-Angebot online

Prof. Dr. -Ing. Helmut Hoyer, Rektor der FernUniversität, schaltet das neu gestaltete Web-Angebot der FernUniversität frei. Es zeichnet sich durch seinen hohen Service-Wert für Studierende wie Fernstudieninteressierte aus. Zudem vermittelt es das Profil der Hochschule als maßgebliche Bildungseinrichtung für zeit- und ortsunabhängiges Studieren sowie lebenslanges Lernen nun wesentlich anschaulicher.

1. Januar 2003: FernUniversität in Hagen

Aus der FernUniversität – Gesamthochschule in Hagen wird durch Beschluss des nordrhein-westfälischen Landtages die FernUniversität in Hagen. Alle NRW-Gesamthochschulen werden mit diesem Gesetz zu Universitäten. Mit diesem neuen Hochschulgesetz wird auch die Bologna-Reform zur Internationalisierung der Studienabschlüsse umgesetzt. Bis 2007 sollen alle Magister- und Diplom-Studiengänge durch gestufte Bachelor- und Master-Angebote ersetzt werden.

1. Februar 2003: Studienkonten- und –finanzierungsgesetz

Das Studienkonten- und -finanzierungsgesetz (StKFG) sieht in Nordrhein-Westfalen Gebühren für Studierende vor, die die Regelstudienzeit um das Eineinhalbfache überschritten, bereits ein Studium mit einem berufsqualifizierenden Abschluss erfolgreich absolviert haben beziehungsweise älter als 60 Jahre sind.

31. März 2003: AStA weiht Bildungsherberge

Die Bildungsherberge des Allgemeinen Studierendenausschusses (AStA) der FernUniversität wird eingeweiht. Die Bildungsherberge bietet eine günstige Unterkunft, etwa bei Präsenzveranstaltungen. Darüber hinaus ist sie Lern-, Begegnungs- sowie Seminar- und Konferenzort.

16. Juli 2003: Internationale Kooperation in Ungarn

Um ihr Fernstudienangebot auch in Ungarn verfügbar zu machen, unterzeichnet die FernUniversität Kooperationsvereinbarungen mit der István-Széchenyi Universität in Györ (West-Ungarn) und der Wirtschaftshochschule Budapest.

18. August 2003: Auszeichnung als Ausbildungsbetrieb

Für ihr Engagement als Ausbildungsbetrieb zeichnet die Südwestfälischen Industrie- und Handelskammer (SIHK) die FernUniversität mit einer Ehrenurkunde aus. Die FernUniversität bildet in zahlreichen technischen und kaufmännischen Ausbildungsberufen aus. Seit Sommer 2014 werden die ersten jungen Frauen und Männer auch im Dualen Studium ausgebildet. Eine betriebliche Ausbildung wird hier mit einem Bachelor-Studium kombiniert. Mit ihrer jahrzehntelangen Erfahrung im berufsbegleitenden Fernstudium bietet die FernUniversität auch in diesem Bereich eine besonders hochwertige Ausbildung.


2004–2014: Digitalisierungsphase

1. Juli 2004: Hochschulkonzept 2010

Das Hochschulkonzept 2010 sieht eine neue Struktur des Wissenschaftsbereichs vor. Die bisherigen Fachbereiche werden in Fakultäten umgewandelt. So bilden die Fachbereiche Mathematik, Informatik und Elektrotechnik die Fakultät Mathematik und Informatik. Zudem entstehen die Fakultät für Kultur- und Sozialwissenschaften, die Fakultät für Wirtschaftswissenschaft sowie die Rechtswissenschaftliche Fakultät.

1. Oktober 2004: „Lernraum Virtuelle Universität“ im Regelbetrieb

Im Oktober 2004 wird das universitätsweite Konzept „Lernraum Virtuelle Universität“ (LVU) in den Regelbetrieb übernommen. Das heißt: Alle Angebote einer Universität in Forschung und Lehre sollten auf die Dauer auch online verfügbar gemacht werden. Ergänzt werden sie durch gedruckte Studienmaterialien und Präsenzveranstaltungen in den Studienzentren. Die FernUniversität verfügt inzwischen über ein umfangreiches digitales Instrumentarium, um höchstmögliche Flexibilität bei bester Lehr-Qualität im Fernstudium zu gewährleisten. Dazu gehören Online-Lernplattformen wie Moodle genauso wie digitale Seminarräume oder Kommunikationskanäle. Aber auch der Online-Zugriff auf Fach-Bücher und -Zeitschriften der Universitätsbibliothek.

4. Oktober 2004: Service-Center eröffnet

Das Service-Center nimmt am 4. Oktober 2004 auf dem Hagener Campus seine Arbeit auf. Es ist die erste Anlaufstelle für alle Fragen rund um das Hagener Fernstudium. Heute beantworten die 17 Mitarbeitenden im Schnitt rund 2.000 Anrufe pro Woche und 2.000 E-Mails im Monat.

2. Februar 2005: Profilbildung: Netzgestütztes Fernstudium

Rektor Prof. Helmut Hoyer und NRW-Wissenschaftsstaatssekretär Hartmut Krebs unterzeichnen die Zielvereinbarung II (ZV II). Es ist ein entscheidender Schritt zur weiteren Profilierung der FernUniversität und für ein effektiveres und flexibleres Fernstudium. Kernpunkt der ZV II: Die FernUniversität soll als führender Anbieter eines modernen und netzgestützten Studiums weiter ausgebaut werden. Die Grundlage ist der Einsatz neuer Medien in Forschung und Lehre.

1. Juni 2005: Lernraum Virtuelle Universität weiterentwickelt

Nach dem erfolgreichen Start des Lernraums Virtuelle Universität (LVU) am 1. Oktober 2004 in den Regelbetrieb, legt die FernUniversität bereits zum vierten Mal eine interne Förderung für den LVU auf. Gefördert werden Projekte aus allen Bereichen, die sich mit innovativen Formen von Studium und Lehre befassen. Die Ergebnisse sollen das Hagener Blended-Learning-Konzept bereichern und das Fernstudium effizienter, flexibler und barrierefrei machen. Zu den geförderten Projekten gehören unter anderem interaktive Übungsaufgaben, Empfehlungen für barrierefreies Studieren oder das virtuelle Informatik-Labor.

1. September 2005: Gründung des ZMI – Zentrum für Medien und IT

Aus dem Zusammenschluss des ehemaligen Universitätsrechenzentrums (URZ), dem Zentrum für Fernstudienentwicklung (ZFE) und der Stabsstelle „Lernraum Virtuelle Universität“ (LVU) entsteht das Zentrum für Medien und IT (ZMI). Das ZMI bündelt IT-Kompetenz und ist damit der hochschuleigene und wichtigste IT-Dienstleister für die FernUniversität. Das ZMI bietet maßgeschneiderte Lösungen für die Anwendungsentwicklung, Benutzenden-Betreuung, Medienerstellung sowie die netzgestützte Fernlehrdidaktik.

1. Oktober 2005: 30 Jahre FernUniversität

Die FernUniversität feiert den 30. Jahrestag, seit Start des Studienbetriebs im Wintersemester 1975/76. Zum Dies Academicus ist auch NRW-Innovationsminister Prof. Andreas Pinkwart für eine Podiumsdiskussion vor Ort in Hagen. Mit ihm diskutieren Rektor Prof. Dr.-Ing, Helmut Hoyer, Dr. Jörn Kreke (GdF-Vorsitzender) und Persönlichkeiten aus Wissenschaft und Gesellschaft. Thema der Diskussion: Wie funktioniert unternehmerisches Handeln an Hochschulen?

2. Februar 2006: Richtfest für die Mensa der FernUniversität

Der Campus wird weiter ausgebaut. Nächstes Projekt: eine Mensa für die Studierenden und Beschäftigten der FernUniversität. In Betrieb genommen wird die Mensa ab November 2006.

30. November 2006: Mahlzeit in der Mensa

Die Mensa der FernUniversität wird eingeweiht. Das Studentenwerk Dortmund kocht ab sofort für die Studierenden, Beschäftigten und Gäste der FernUniversität. Es ist ein weiterer wichtiger Schritt auf dem Weg zu einem vollständigen Campus in Hagen.

1. Dezember 2006: Neuer Web-Auftritt

Mit dem neuen Web-Auftritt präsentiert die FernUniversität ihre Informationen noch übersichtlicher und aktueller. Studieninteressierte gelangen zügig zum Studienangebot und den Einschreibebedingungen. Studierende haben schnellen Zugriff auf ihren Studienplatz, den Katalog der Universitätsbibliothek und alle anderen Angebote rund um ihr Studium. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler können sich über Forschungsprojekte informieren. Der Webauftritt ist barrierearm.

1. Juni 2008: Erster Hochschulrat gewählt

Dem ersten Hochschulrat der FernUniversität gehören fünf hochschulexterne und fünf hochschulinterne Mitglieder an: Hochschulexterne sind Bodo Hombach, Dr. Dr. h.c. Jörn Kreke (Vorsitzender), Dr. Manfred Krüper, Prof. Diane Laurillard PhD und Dr. Manfred Scholle. Zu den hochschulinternen Mitgliedern gehören Prof. Dr. Arthur Benz, Dr. Jürgen Ewert, Prof. Dr. Hermann Gehring, Prof. Dr. Bernd Krämer und Prof. Dr. Katharina Gräfin von Schlieffen. Der Hochschulrat ist das Aufsichtsgremium der FernUniversität und berät das Rektorat bei Fragen der strategischen Planung.

1. Oktober 2008: Der Bachelor-Studiengang Psychologie startet

Psychologie als Fernstudiengang: Seit dem Wintersemester 2008/09 gibt es ihn an der FernUniversität. Heute sind rund 15.000 der etwa 77.000 Fernstudierenden im Bachelor- oder Master-Studiengang Psychologie eingeschrieben. Das zeugt vom Erfolg und der großen Beliebtheit des Hagener Psychologie-Studiums.

1. Oktober 2008: Neues Corporate Design umgesetzt

Zum Wintersemester 2008/09 verfügt die FernUniversität nicht nur über einen neuen Namen und ein überarbeitetes Logo, sondern auch über ein neues Corporate Design. Der rechte Bogen prägt seitdem als markantes Stilelement das Logo und zahlreiche grafische Elemente. Die Hagener Hochschule wird so als Marke noch sichtbarer.

1. Oktober 2008: „Größte“ deutsche Universität

Mit über 43.000 Studierenden ist die FernUniversität seit dem Wintersemester 2008/09 nach Studierendenzahlen gemessen die größte Universität Deutschlands.

1. Januar 2009: Mittel für die Hochschulmodernisierung erhalten

Vom Land Nordrhein-Westfalen erhält die FernUniversität 10,9 Millionen Euro aus dem Hochschulmodernisierungsprogramm. Mit den Mitteln soll das Allgemeine Verfügungszentrum (AVZ) grundsaniert und ein Gebäude für die Fakultät Kultur- und Sozialwissenschaften (KSW) gebaut werden. Auch geplant ist die Anmietung des früheren Staatlichen Umweltamtes an der Feithstraße. Das KSW-Gebäude samt Seminartrakt wird am 28. Juni 2012 eingeweiht. Im heutigen Gebäude U47 (Universitätsstraße 47), dem früheren Umweltamt, sind die Zentrale Hochschulverwaltung und das Rektorat untergebracht.

24. März 2009: Erfolgsmodell Hagener Fernstudium sichtbarer machen

Der Rektor der FernUniversität, Prof. Dr.-Ing. Helmut Hoyer, stellt gemeinsam mit dem Vorsitzenden des Hochschulrates und Vorstandsvorsitzenden der Douglas Holding AG, Dr. Jörn Kreke, den Hagener Beitrag zur Studienreform in Berlin vor. Wichtige Eckpunkte: Durch die FernUniversität studieren Menschen orts- und zeitunabhängig moderne und praxisnahe Bachelor- und Master-Studiengänge, oder absolvieren Weiterbildungen. Möglich macht es der Mix aus Online- und Präsenzveranstaltungen, kombiniert mit gedruckten Studienmaterialien. Außerdem ist die FernUniversität die erste deutschsprachige Universität, die Akademiestudien anbietet. Das heißt, auch ohne formale Hochschulzugangsberechtigung können einzelne Module studiert werden. Bei Bestehen von Zugangsprüfungen ist der Wechsel in einen regulären Bachelor-Studiengang möglich.

1. April 2009: FernUniversität eröffnet Regionalzentrum Berlin

Im Zuge der Regionalisierung der FernUniversität ist Berlin der Standort für das erste Regionalzentrum. In den nächsten Jahren entstehen insgesamt 13 Regionalzentren mit Standorten im ganzen Bundesgebiet. Diesen sind 19 Studienzentren zugeordnet. Sie bilden ein Netz, deren Zentrum die FernUniversität in Hagen ist. Eine umfassende und einheitliche fachliche Information, Betreuung und Beratung für Studierende und Studieninteressierte ist so sichergestellt.

15. Dezember 2009: Das erste Gleichstellungskonzept wird umgesetzt

Nach Beschluss des Rektorats erfolgt die Umsetzung des ersten Gleichstellungskonzepts der FernUniversität. Zentrales Ziel: eine geschlechtergerechte und familienfreundliche Hochschule. Maßgeblich daran mitgewirkt haben Melanie Graf und die Gleichstellungskommission. Graf ist seit 2004 Gleichstellungsbeauftragte der FernUniversität. Im Juli 2014 erzielt die FernUniversität einen Spitzenplatz beim Professorinnen-Programm des Bundesbildungsministeriums (BMBF). Demnach sind die Aussichten für neuberufene Professorinnen an der Hagener Hochschule besonders gut.

1. Januar 2010: Rektor Prof. Hoyer tritt vierte Amtszeit an

Prof. Dr.-Ing. Helmut Hoyer tritt seine vierte Amtszeit als Rektor der FernUniversität an. Schwerpunkte dieser Amtszeit: Qualitätssicherung in Studium und Lehre, die Weiterentwicklung der IT-Infrastruktur sowie die Regionalisierung der Studierendenbetreuung (Betreuung und Beratung in Regional- und Studienzentren).

5. Oktober 2010: Start der Social-Media-Redaktion

Die FernUniversität wird Teil des Social Webs. Auf Facebook, Twitter, YouTube und Xing ist sie mit Studierenden, Studieninteressierten sowie Beschäftigten und Ehemaligen vernetzt. Das Team der FernUni-Pressestelle verteilt aktuelle Nachrichten, Termine, Portraits oder Aktionen an ihre Fans und Follower. Wichtigste Neuerung: Kommunikation ist hier keine Einbahnstraße: Die Redaktion diskutiert mit ihren Leserinnen und Lesern und beantwortet mit Unterstützung des Service Centers und der Studienberatung deren Fragen.

2. Dezember 2010: Parlamentarischer Beirat gegründet

Auf eine Initiative von Rektor Prof. Helmut Hoyer und dem Hochschulrat der FernUniversität gründen Abgeordnete aller Bundestagsfraktionen den „Parlamentarischen Beirat der FernUniversität“ in Berlin. Sie wählen den Hagener Bundestagsabgeordneten René Röspel zum Vorsitzenden. Der Parlamentarische Beirat soll dem Bundestag und der Bundesregierung sowie den Landesparlamenten und der Landesregierungen als Ansprechpartner in Fragen des Fernstudiums und des lebensbegleitenden Lernens zur Verfügung stehen.

1. Februar 2012: Kooperation mit Olympiastützpunkten eingegangen

Eine Kooperationsvereinbarung mit den Olympiastützpunkten des Deutschen Olympischen Sportbundes wird von Rektor Prof. Dr.-Ing. Helmut Hoyer unterzeichnet. Michael Scharf, Leiter des Olympiastützpunktes Rheinland, zeichnet sie stellvertretend für die 19 deutschen Stützpunkte gegen. Die Hagener Hochschule und die Olympiastützpunkte wollen Sportlerinnen und Sportler künftig gezielt beim Fernstudium unterstützen. Sie sollen sich so eine berufliche Karriere nach dem Profisport aufbauen. Dafür ist das Hagener Fernstudium aufgrund seiner hohen Flexibilität gerade für Sportlerinnen und Sportler eine ideale Möglichkeit.

18. März 2012: Stadt der FernUniversität

Die Stadt Hagen wird zur „Stadt der FernUniversität“. Als bedeutendste Bildungseinrichtung der Region wird die FernUniversität so sichtbar und als tragende Säule der Stadtentwicklung kenntlich gemacht.

28. Juni 2012: Ministerin weiht Fakultätsgebäude KSW ein

Am 28. Juni weihen unter anderem NRW-Wissenschaftsministerin Svenja Schulze, Rektor Prof. Dr.-Ing. Helmut Hoyer und Kanzlerin Regina Zdebel das Gebäude der Fakultät für Kultur- und Sozialwissenschaften (KSW) der FernUniversität ein. Zum Gebäude-Ensemble gehört auch ein Seminartrakt mit Veranstaltungsräumen für die Hochschule. Kürzere Wege für interdisziplinäres Arbeiten und die Zusammenführung der über die Stadt verteilten Lehrgebiete – das sprach für einen weiteren Neubau auf dem Campus. Die wachsende Zahl der Fernstudierenden hatte zudem einen separaten Seminartrakt notwendig gemacht. „Der Neubau ist ein wichtiger Baustein auf dem Weg zur echten Campus-Uni“, sagte Svenja Schulze.

1. Oktober 2012: Erste Deutschlandstipendien vergeben‘

Die FernUniversität vergibt die ersten Deutschlandstipendien: Mit 300 Euro monatlich werden für zwei Semester eltern- und einkommensunabhängig exzellente Studienleistungen gefördert. 150 Euro kommen vom Bund, der Rest von privaten Förderinnen und Förderern. Mit der Gesellschaft der Freunde der FernUniversität e.V. sowie lokalen Partnerinnen und Partnern aus der Wirtschaft verfügt die FernUniversität über ein starkes Netzwerk an Förderinnen und Förderern, die Fernstudierende durch das Stipendium bei ihrem Studium unterstützen.

1. März 2013: Hagener Forschungsdialog: Forschung sichtbarer machen

Forschungsfragen und Forschungsergebnisse sowohl einem Fach- wie einem allgemein interessierten Publikum vorstellen: Das ist die Aufgabe des Hagener Forschungsdialogs. Er bündelt Vortragsreihen, Antrittsvorlesungen und Fachtagungen der vier Fakultäten der FernUniversität sowie Veranstaltungen der Gleichstellungsstelle. Durch den Hagener Forschungsdialog wird die FernUniversität als forschende Universität in Hagen, der Region und darüber hinaus sichtbarer.

12. Juni 2013: Erster cMOOC der FernUniversität startet (#ExIF13)

Mit der sechsteiligen Reihe „Entdecke die Insel der Forschung“ startet an der FernUniversität der erste Massive Open Online Course (cMOOC). Das „c“ steht für „konnektivistisch“, da sich die Teilnehmende über soziale Medien und einen Blog an der Veranstaltung beteiligen und mit den Lehrenden diskutieren. Mehrere 100 Teilnehmende nehmen teil. Durch den Erfolg dieses Online-Formats folgt 2014 der zweite Teil: „Zurück auf der Insel der Forschung“ (#ExIF14).

1. Juli 2013: Neuer Hochschulrat gewählt

Nach fünf Jahren endete am 2. Juni die Amtszeit des ersten Hochschulrates der FernUniversität. Dem neuen Hochschulrat gehören fünf hochschulinterne und fünf hochschulexterne Mitglieder an. Hochschulexterne Mitglieder sind: Dr. Manfred Scholle (Vorsitzender), Prof. Dr.-Ing. Hans-Jörg Bullinger, Gabi Ludwig, Andreas Meyer-Lauber sowie Prof. Anja Oskamp. Die internen Mitglieder sind: Prof. Dr. Alfred Endres, Dr. Jürgen Ewert, Prof. Dr. Werner Kirsch, Prof. Dr. Katharina Gräfin von Schlieffen und Prof. Dr. Annette Elisabeth Töller. Der Hochschulrat berät das Rektorat in strategischen Fragen und übt die Aufsicht über dessen Geschäftsführung aus.

15. Juli 2013: Hochschulentwicklungsplan 2015 verabschiedet

Die Weichen sind gestellt: Der Hochschulrat der FernUniversität verabschiedet den Hochschulentwicklungsplan (HEP) 2015. Kernpunkte: Verbesserung der Qualität der Lehre, mehr Sichtbarkeit der Hagener Forschung sowie verschiedene Aspekte der Querschnittsthemen Gleichstellung, Diversität und Internationalisierung. Diese sollen weiterentwickelt und verbessert werden.

14. April 2014: Auszeichnung für faire und transparente Berufungsverfahren

Berufungsverfahren für Professorinnen und Professoren sind an der Hagener Hochschule besonders fair und transparent. Das bescheinigt der Deutsche Hochschulverband (DHV) der FernUniversität mit einem Gütesiegel. Damit gehört die FernUniversität zu den ersten Hochschulen, die diese Auszeichnung erhalten haben.

4. Juli 2014: Spitzenbewertung beim Professorinnen-Programm

Die Aussichten für neuberufene Professorinnen sind an der FernUniversität in Hagen besonders gut. Das belegt ihr Spitzenplatz beim Professorinnen-Programm des Bundesbildungsministeriums (BMBF). Die FernUniversität ist unter den besten zehn der eingereichten bzw. umgesetzten Gleichstellungskonzepte.

20. Oktober 2014: Als Ort des Fortschritts ausgezeichnet

Svenja Schulze, NRW-Wissenschaftsministerin, zeichnet den interdisziplinären Fernstudiengang Umweltwissenschaften (infernum) als „Ort des Fortschritts“ aus. Die Ministerin würdigt die innovativen Impulse in Lehre und Forschung für Nachhaltigkeits-Projekte. Den Studiengang infernum bietet die FernUniversität in Kooperation mit dem Fraunhofer Institut UMSICHT an.

1. Dezember 2014: Und wie funktioniert ein Fernstudium?

Fernstudentin Laura erklärt per animierter Kurzclips, wie das Studium an der FernUniversität funktioniert.

1. Oktober 2015: 40 Jahre Hagener Fernstudienbetrieb

Seit 40 Jahren gehört die FernUniversität zur deutschen Hochschullandschaft. Sie ist die einzige staatliche und deutschsprachige Fernuniversität weltweit. Mit ihrem flexiblen Fernstudiensystem schließt sie eine wichtige Lücke im deutschen Hochschulbildungssystem: Sie ermöglicht allen Menschen, die aus beruflichen oder privaten Gründen kein Präsenzstudium aufnehmen können oder wollen einen hochwertigen Studienabschluss. Mit ihren inzwischen rund 77.000 Studierenden ist die Hagener Hochschule die größte deutsche Universität, gemessen an den Studierendenzahlen. Es ist ein Ausweis der Attraktivität und Qualität des Hagener Fernstudiums.

Chronik der FernUniversität:

Ein interaktives Special des Dezernats 7 - Hochschulstrategie und Kommunikation
Projektkoordination: Oliver Baentsch, Matthias Fejes
Texte und Bildauswahl: Matthias Fejes
Umsetzung: Oliver Baentsch

FernUni-Logo FernUniversität in Hagen, 58084 Hagen, Telefon: +49 2331 987-01, E-Mail: fernuni@fernuni-hagen.de