Gender in der Wissenschaft

Aktuelles

Bunte Zungen auf einem hellen Hintergrund. Titel und Hinweis auf Zoom Meeting stehen auf dem Bild Foto: FernUniversität

Gender Bites - Wild Tongues ist keine Informationsplattform, sondern ein Reflextionsraum. Es ist eine internationale, multi-linguale Online-Plattform, die aus einer internationalen Kollaboration entstanden ist und im März 2022 online gehen soll. Sie dient dem Austausch über die Zusammengehörigkeit von Queer und Pädagogik.

Am 30.März 2022 wird https://genderbites.fernuni-hagen.de online gehen. Wir laden herzlich ein zum digitalen Zoom-Launch um 17.00 Uhr CET. Trefft die Köpfe, Zungen, Hände hinter diesem Kollaborationsprojekt, die sich aus Mexico City, Brighton, Santiago de Chile, Berlin und Kassel mit der FernUni Hagen verbinden.

Der Link zum Launch über Zoom kann über folgende E-Mail angefordert werden: chancengerechtigkeit

Weitere Informationen:

Launch Gender Bites - Wild Tongues (deutsch/englisch/spanisch) (PDF 206 KB)

Gender Bites – Wild Tongues (deutsch/englisch/spanisch) (PDF 2 MB)

Genderforschung

Warum ist Geschlechterforschung von Bedeutung für unsere Gesellschaft? Wie wird eine demokratische Gesellschaftsordnung dadurch unterstützt und bereichert?

Einige Mitglieder des Gleichstellungsteam der FernUni haben dazu kurze, persönliche statements abgegeben im Rahmen der kollektiven Video-Aktion des Margherita-von-Brentano-Zentrums Freien Universität Berlin für den Aktionstag #4GenderStudies, der am 18.12.2019 zum dritten Mal stattfand.

Weitere Informationen

  • Broschüre Unconscious Bias in der Wissenschaft begegnen der Philipps Universität Marburg
  • Homepage Women in Academia (Englisch)
  • Förderungsmöglichkeiten sturado.de (deutsch/englisch)
  • Portal Intersektionalität
  • Datenbanken für Gender Studies für Angehörige der FernUniversität:

    • Gender Studies Database ist eine Fachdatenbank mit derzeit mehr als 1 Millionen Einträgen. Ausgewertet werden Zeitschriften, Magazine, Konferenzschriften, Enzyklopädien und Bücher. Der Berichtszeitraum reicht bis 1930 zurück.

    • LGBTQ+ Source ist eineBibliographie und Volltextdatenbank, die akademische Zeitschriften und Magazine versammelt, mehrheitlich zum Thema Queer-Theorie. Insgesamt werden gut 260 Zeitschriften ausgewertet und verschlagwortet.

Gender/Queer Studies an der FernUniversität

Hier finden Sie einen Überblick über Personen, Lehrgebiete und Forschungsgruppen an der FernUniversität, die zu Gender und Queer Studies arbeiten, lehren und forschen.

Die Übersichten erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und wird laufend erweitert und aktualisiert.

Eine Auflistung aller Lehrveranstaltungen im Wintersemester 2020/2021:

Lehrveranstaltungen_WiSe_2020/21 (PDF 136 KB)

Eine Auflistung aller Personen sowie deren Forschungsschwerpunkte und Forschungsprojekte:

Personenverzeichnis_WiSe_2020/21 (PDF 151 KB)

Lehrgebiete und Forschungsgruppen

  • Unter Leitung von Jun.-Prof.* Dr.* Irina Gradinari wurde die Forschungsgruppe gender politics gegründet. Sie dient der Stärkung, Profilierung und Vernetzung der inter- und transdisziplinären Gender Studies Forschung an der FernUniversität. Beteiligt sind Forscher*innen aus verschiedenen Lehrgebieten und Fakultäten und in regelmäßigen Abständen finden Workshops und Doktorand*innenkolloquien statt.

  • Wie werden in den Queer Studies Geschlechterverhältnisse im Zusammenspiel mit weiteren Dimensionen sozialer Ungleichheit und im Hinblick auf nicht-hierarchische Formen von Differenz vermittelt?

    Mit dieser Fragestellung beschäftigen sich die Lehrvideos zu Gender und Queer Studies von Dr.* Antke Antek Engel, die im Rahmen ihrer Gastprofessur produziert werden. Angesiedelt ist die Gastprofessur am Lehrgebiet Bildung und Differenz von Prof.* Dr.* Katharina Walgenbach und beteiligt sich dort auch maßgeblich an Forschung und Lehre.

  • Mit der Geschichte und Theorie der Genderforschung, Wechselwirkungen zwischen Politik und Ästhetik sowie mit der Bedeutung von Gender-Codes in Literatur und anderen Medien beschäftigt sich das Lehrgebiet literatur- und medienwissenschaftliche Genderforschung unter Leitung von Jun.-Prof.* Dr.* Irina Gradinari.

    Am Lehrgebiet arbeiten Julia Glitz und Carolin Rolf. Julia Glitz promoviert zum Thema "Queer und in Serie. Entwürfe von Zeit und Selbst im Autobiographischen Queeren Comic (A.T.)". Carolin Rolfs Dissertationsprojekt befasst sich mit zentralen Komponenten kulturwissenschaftlicher Produktions-, Vermarktungs-, Rezeptions- und Distributionsprozessen im Web 2.0.

  • Das Team des Lehrgebiets "Bildung und Differenz" unter Leitung von Prof.* Dr.* Katharina Walgenbach forscht und lehrt unter anderem zu den Themen:

    • Intersektionalität, Diversität, Heterogenität
    • Soziale Ungleichheiten
    • Hochschule und Diversität
    • Migration und Geschlecht
    • Kultur und Geschlecht
    • Führung und Geschlecht
  • Eine kritische Perspektive auf rechtswissenschaftliche Fragen und Aspekte im Zusammenhang mit Geschlecht/gender wirft das Lehrgebiet Gender im Recht, dessen Professur vertreten wird durch Dr.* Anja Böning. Ebenfalls beteiligt sich der Lehrstuhl an der Forschungsgruppe gender politics.

  • Das Portal Recht und Gender bietet Interviews zu Zielen der Frauen- und Geschlechterpolitik. Es geht vor allem um Rechtsfragen von Zusammenleben, Arbeit, sozialer Sicherung, Strafrecht und Gewalt. Das Projekt JurPro untersucht die Bedingungen von Professorinnenkarrieren zur Verbesserung der Organisationsstruktur und -kultur in der Rechtswissenschaft.

  • Lehrgebietsinhaberin Prof.* Dr.* Julia Schütz forscht in ihrem aktuellen Forschungsprojekt zu "Professionalität und Gerechtigkeit in der Krise". Weitere Forschungsschwerpunkte sind mitunter:

    • Gender and Careers in the Legal Academy
    • Gender and Judging
    • Gender in Customary Law and Proceedings
    • Frauen in Führungspositionen der Justiz
    • Geschlechterfragen in der Justiz
    • Geschlechterfragen in der Schiedsgerichtsbarkeit
    • Rechtsbewusstsein/Knowledge and Opinion about Law
  • Lehrgebietsinhaber Prof.* Dr.* Uwe Steiner arbeitet derzeit zum Thema "Tragisches Opfer und Gender. ‚Emilia Galotti‘ (Lessing) als Zäsur." Seine Forschungsschwerpunkte liegen außerdem in der Männlichkeitsforschung sowie bei den Intersektionen von Kultur und Geschlecht.

  • Am Institut für Geschichte und Biographie arbeitet Dr.* Eva Ochs aktuell am Forschungsprojekt "Beruf als Berufung? Die Work-Life-Balance bürgerlicher Männer im 19. Jahrhundert."

  • An folgenden Lehrgebieten innerhalb der Politikwissenschaften arbeiten Personen im Bereich Gender und Queer Studies:

    Lehrgebiet Politikwissenschaft II, Internationale Politik

    • Marieluise Mühe arbeitet an ihrer Dissertation "Zivilgesellschaftliche Bündnisse gegen Rechtpopulismus."


    Lehrgebiet Politikwissenschaft III: Politikfeldanalyse & Umweltpolitik

    • Sonja Blum arbeitet an folgenden Forschungsprojekten:
      - COST Action ProSEPS (Professionalisation and Social Impact of European Political Science), 2016-2021.
      - POLICYDEMIC (Public Policies in Times of the Covid-19 Pandemic), seit 2020.


    Lehrgebiet Politikwissenschaft IV: Politik und Verwaltung

    • Dr.* Elke Wiechmann arbeitet am aktuellen Forschungsprojekt: Nominierungsprozesse und politische Partizipation von Bürgermeisterkandidat_innen – eine Kandidat_innenbefragung anlässlich der NRW-Bürgermeisterwahlen 2020. Mit Prof. Dr. Lars Holtkamp, Laufzeit: 26.06.2020 bis 25.05.2021.
    • Prof.* Dr.* Lars Holtkamp forscht in den Bereichen Intersektionalität und Politik und Geschlecht.
  • An folgenden Lehrgebieten innerhalb der Psychologie arbeiten Personen im Bereich Gender und Queer Studies:

    Am Lehrgebiet Allgemeine Psychologie forscht Dr.* Nadine Nett zu „Gender Stereotype und Entscheidungsverhalten“ sowie „Gender Stereotype und Führung“.

    Am Lehrgebiet Psychologische Methodenlehre und Evaluation forscht Dr.* Anja Munder in den Bereichen soziale Bewegungen
    und soziale Ungleichheit.

    Am Lehrgebiet Sozialpsychologie arbeitet Dr.* Laura Froehlich aktuell an folgenden Foschungsprojekten:

    • Geschlechterunterschiede in prosozialem Verhalten im Kulturvergleich, seit 2017, mit Dr. Angela Dor (Uni Köln).
    • Towards Gender Harmony, seit 2018, mit Prof. Dr. Natasza Kosakowska-Berezecka (University of Gdansk, Polen), www.towardsgenderharmony.ug.edu.pl
    • Gender stereotypes and backlash for women in STEM in Germany and Japan, seit 2016.
  • Am Lehrstuhl für Volkswirtschaftslehre forscht Dr.* Hendrik Sonnabend zu Geschlechterunterschieden in Arbeitsmärkten und im Wettbewerb und arbeitet aktuell an folgenden Projekten:

    • Female Workers, Male Managers: Gender, Leadership, and Risk-Taking, mit Ulf Rinne (IZA Bonn).
    • The glass ceiling revisited: empirical evidence from the German academic career ladder, mit Katrin Heinrichs (FernUniversität in Hagen).
    • Artists’ Labour Market and Gender, mit Maria Marchenko (Vienna University of Economics and Business).
    • Gender differences in overconfidence and decision making in high-stakes competitions: evidence from freediving contests, mit Mario Lackner (Johannes Kepler University Linz).
Gleichstellung | 25.03.2022