Die Zentrale Gleichstellungsbeauftragte

Maria-Luisa Barbarino

Maria-Luisa Barbarino (M.A.), 36 Jahre alt, studierte Sozialpsychologie und -anthropologie sowie Erziehungswissenschaften an der Ruhr-Universität in Bochum. Nach einer Zwischenstation in der Studienberatung an einer privaten Hochschule, arbeitet sie seit 2012 an der FernUniversität in Hagen. Mehrere Jahre arbeitete sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin in Forschung und Lehre mit den Schwerpunkten Sozialpsychologie Intra- und Intergruppenprozessen, Diversität in Bildungsprozessen, Soziale Ungleichheit, Rassismus und Antidiskriminierung, Bildung und insbesondere Fernlehre. Anschließend wechselte sie 2017 in die Gleichstellungsstelle und war hier Referentin für Gleichstellung und Projektverantwortlich für das Projekt Gender in der Lehre. Zeitgleich war sie eine von vier Stellvertreterinnen der Zentralen Gleichstellungbeauftragten.

Am 04.10.2021 wurde Maria-Luisa Barbarino zur Zentralen Gleichstellungsbeauftragten gewählt.

  • Barbarino, M.-L., Belz, L., & Kanbiçak, D. (2020). Gender-/Diversitätsreflexivität in der digitalen Lehre: Grundlage für eine gender- und diversitätsreflektierende (digitale) Lehre. Dossier Diversität und Barrierefreiheit. Hochschulforum Digitalisierung.

    Barbarino, M.-L., Eckert, L., Götschel, H., Hühne, R., Kaufmann, R., & Weidner, M. (2020). Organisation von Gender- und Diversity-reflektierenden Online-Konferenzen. Dossier Diversität und Barrierefreiheit. Hochschulforum Digitalisierung.

    Broschüre (2017). Gender in der Lehre und Gender Kompetenz.

    Stürmer, S., Ihme, T., Fissler, B., Sonnenberg, K., & Barbarino, M.-L. (2018). Promises of structured relationship building for higher distance education: Evaluating the effects of a virtual fast-friendship procedure. Computer and Education.

    Siem, B., Mazziotta, A., Barbarino, M.-L., & Rohmann, A. (2017). “Zusammengepfercht wir die Tiere” – Der Einfluss medialer Berichterstattung auf die Dehumanisierung von Geflüchteten. In-Mind. Special Issue zum Thema Flucht.

    Barbarino, M.-L., & Stürmer, S. (2016). Different origins of xenophile and xenophobic orientations in human personality structure: A theoretical perspective and some preliminary findings. Special Issue on Proactive Behavior Across Group Boundaries. Journal of Social Issues.

    Stürmer, S.,Rohmann, A., Mazziotta, A., Siem, B., & Barbarino, M.-L. (2016). Fear of Infection or Justification of Social Exclusion? The Symbolic Exploitation of the Ebola Epidemic. Political Psychology.

    Ihme, T. A., Stoessel, K., Barbarino, M.-L., Fisseler, B., & Stürmer, S. (2016). More than a symbolic gesture: How and why emphasizing diversity on university web sites affects students’ enrollment decisions. Research in Higher Education.

    Stoessel, K., Ihme, A. T., Barbarino, M.-L.,Fisseler, B., & Stürmer, S. (2014). Diversity and distance education: Who drops out from academic programs and why? Research in Higher Education.

Kontakt

Maria-Luisa Barbarino Foto: FernUniversität

Maria-Luisa Barbarino

E-Mail: maria-luisa.barbarino

Telefon: +49 2331 987 1880

Gebäude 5, A 214

 

Sekretariat

Maria Mitze Foto: FernUniversität

Maria Mitze

Maria Mitze organisiert im Sekretariat unter anderem den Girls‘ and Boys‘ Day und die Reihe „Frauen und Männer im Gespräch“.

E-Mail: maria.mitze

Telefon: +49 2331 987-1346

Gebäude 5, A 215

Studentische Hilfskräfte

Inga Dukatz Foto: FernUniversität

Inga Dukatz

E-Mail: inga.dukatz

Telefon: +49 2331 987-1344

Gebäude 5, A 215

Petra Lambrich Foto: Petra Lambrich

Petra Lambrich

E-Mail: petra.lambrich

Telefon: +49 2331 348-4210

Gebäude 5, A 215

 

Aufgabenfelder

  • Ansprechperson für alle Hochschulangehörigen: Auskunft und Beratung für Einzelpersonen und Bereiche in Fragen der Gleichstellung
  • Teilnahme und/oder Mitwirkung
    • in Bewerbungs- und Berufungsverfahren
    • an Gremiensitzungen und in Kommissionen
    • in Hochschulentwicklungsprozessen
    • bei der Umsetzung und Fortschreibung der Instrumente der Gleichstellungsarbeit
  • Berufungsleitfaden
  • Initiierung und Umsetzung neuer Gleichstellungsstrategien und -projekte
  • Professorinnentreffen
  • Organisation des Girls‘ & Boys‘ Day
  • „Frauen und Männer im Gespräch“ sowie weitere (Kooperations-)Veranstaltungen
  • Führungs-Netzwerk (im Aufbau)
  • Internetseite „Frauen in Wissenschaft und Forschung“ (im Aufbau)
 

Berichte der zentralen Gleichstellungsbeauftragten

 

Rechtliche Grundlagen

Die Gleichstellungsarbeit an der FernUniversität basiert auf folgenden rechtlichen Grundlagen:

  • Hervorzuheben im Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland (GG) ist Artikel 3:

    (1) Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich.

    (2) Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin.

    (3) Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.

  • Das Ziel des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG), einem Bundesgesetz, das im August 2006 in Kraft trat, ist in § 1 beschrieben:

    Ziel des Gesetzes ist, Benachteiligungen aus Gründen der Rasse oder wegen der ethnischen Herkunft, des Geschlechts, der Religion oder Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Identität zu verhindern oder zu beseitigen.

  • Auch das Gesetz zur Gleichstellung von Frauen und Männern für das Land Nordrhein-Westfalen (Landesgleichstellungsgesetz - LGG) enthält umfangreiche Vorgaben im Bereich der Gleichstellungsarbeit.
    Hervorzuheben sind insbesondere:

    • § 5a Erstellung und Fortschreibung von Gleichstellungsplänen
    • § 6 Inhalt des Gleichstellungsplanes
    • Abschnitt IV Gleichstellungsbeauftragte (§§ 15-21)
  • Das Gesetz über die Hochschulen des Landes Nordrhein-Westfalen (Hochschulgesetz - HG) nennt die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern unter den Aufgaben der Hochschulen:

    § 3 (4) Die Hochschulen fördern bei der Wahrnehmung ihrer Aufgaben die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern in der Hochschule und wirken auf die Beseitigung der für Frauen bestehenden Nachteile hin. Bei allen Vorschlägen und Entscheidungen sind die geschlechtsspezifischen Auswirkungen zu beachten (Gender Mainstreaming). Die Hochschulen tragen der Vielfalt ihrer Mitglieder (Diversity Management) sowie den berechtigten Interessen ihres Personals an guten Beschäftigungsbedingungen angemessen Rechnung.

    Darüber hinaus sind folgende Paragraphen hervorzuheben:

    • § 11c Geschlechtergerechte Zusammensetzung von Gremien
    • § 24 Gleichstellungsbeauftragte; gleichstellungsbezogene Mittelvergabe
    • § 37a Gewährleistung der Chancengerechtigkeit von Frauen und Männern bei der Berufung von Professorinnen und Professoren
Gleichstellung | 18.11.2021