Fort- und Weiterbildungen

Das ZeBOHagen initiert in Zusammenarbeit mit dem Institut für wissenschaftliche Weiterbildung, als Tochtergesellschaft der FernUniversität in Hagen, die Entwicklung und den Ausbau eines Fort- und Weiterbildungsangebot für pädagogische Berufsgruppen und den erziehungswissenschaftlichen Nachwuchs.

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Aktuelle Seminare:

Die aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen stellen das Erziehungs- und Bildungssystem vor besondere Herausforderungen. Die Corona-Krise ist längst noch nicht überwunden und verändert die Arbeit mit Menschen fundamental. War bisher die unmittelbare Begegnung der Kern und die Voraussetzung für die professionelle Tätigkeit, ist diese jetzt häufig so ohne weiteres nicht mehr möglich oder nur unter eingeschränkten Rahmenbedingungen. Das verändert die Anforderungen an die Teams und an Führung und Leitung.

Die neuen digitalen Werkzeuge ermöglichen Zusammenarbeit, prägen sie aber auch auf ganz eigene Weise.

In den Seminaren wird die aktuelle Situation der Teilnehmenden reflektiert, bewährte Handlungsmodelle werden hinterfragt und alternative Vorgehensweisen kritisch konstruktiv erarbeitet.


Seminar

Krisenmanagement in Teams und Organisationen des Erziehungs- und Bildungssystems

Krisen können Teams aus dem emotionalen und organisatorischen Gleichgewicht werfen. Sie lösen Stress aus und das Gefühl, die Kontrolle zu verlieren. Krisen durchlaufen bestimmte Phasen, zu denen die Wissenschaft Modelle entwickelt hat, die bei der Krisenbewältigung und -Prävention einen wichtigen Beitrag leisten können. Von entscheidender Bedeutung in Krisen sind das Emotions­management, die Übernahme von Verantwortung und das Treffen von Entscheidungen. Mehr als in anderen beruflichen Situationen sind hiervon alle Ebenen in Organisationen betroffen. Teammitglieder und Führungskräfte erleben sich außerordentlichen Herausforderungen zur Bewältigung ihrer Aufgaben ausgesetzt.

Mit einem zeitlichen und emotionalen Abstand zu einem Krisenereignis besteht die Möglichkeit, Krisenerfahrungen zu reflektieren und daraus bedeutsame Erkenntnisse zu schöpfen. Zudem bietet sich die Chance, sinnvolle Handlungsoptionen für kommende krisenartige Herausforderungen zu entwickeln. Dazu bietet das Seminar einen geschützten Raum.

Inhalte

  • Erfahrungsaustausch und Reflexion zum Thema Krisen,
  • Bedeutung und Bewältigung von Krisen in und mit Teams,
  • Wirkmechanismen von krisenhaften Ereignissen,
  • Emotionsmanagement in Teams,
  • Handlungs- und Reaktionsmöglichkeiten in Krisen,
  • Krisenprävention und -vorbereitung und
  • Krisen als Lernanlässe für Teams und Organisationen.

Nutzen

  • Reflektieren persönlicher und institutioneller Krisenereignisse, wie z.B. der Coronapandemie,
  • Erkennen der Mechanismen von Krisen durch Anwendung von Krisenmodellen,
  • Einordnen von persönlichen und institutionellen Ressourcen zur Krisenbewältigung und
  • Entwickeln von Handlungsoptionen für zukünftige krisenartige Ereignisse.

Lehrender:

Reinhard Völzke arbeitet als Supervisor/Coach (DGSv) und Trainer an verschiedenen Hochschulen in Nordrhein-Westfalen. Er begleitet Führungskräfte, Mitarbeitende und Teams in Verwaltung und Wissenschaft. In seine Trainings bezieht er die praktischen Fragen der Teilnehmenden ein und gestaltet mit seinen Erfahrungen und seinem Wissen einen Experimentierraum für neue Erkenntnisse und Kompetenzen.

Daten und Zeiten:

Teil 1: 19.02.2022, 09:30 Uhr bis 13:30 Uhr

Teil 2: 26.02.2022, 09.30 Uhr bis 13:30 Uhr

Anmeldefrist:
Die Anmeldefrist endet zwei Wochen vor dem Seminar.

Adressatenkreis:
Das Angebot richtet sich an Bildungspraktiker/innen aller Bildungsbereiche von Kitas bis Hochschule.

Anmeldung:

Zur Anmeldung gelangen sie hier.

Seminar

Führung im digitalen Zeitalter für Verantwortliche im Erziehungs- und Bildungssystem

Die Digitalisierung von immer mehr Prozessen und Inhalten verändert Führung nachhaltig. Bewährte Handlungsmodelle und Strategien geraten an ihre Grenzen. Anforderungen steigen, die Ressourcen sind knapp. Immer mehr Führungskräfte erleben sich stark herausgefordert, sie benötigen neue Fähigkeiten, neues Wissen und neue Einstellungen.

Beschleunigt wird dieser Wandel durch die Corona-Krise. Digitales Wissen und digitale Kompetenzen haben einen noch größeren Stellenwert bekommen, die Zusammenarbeit in Organisationseinheiten und Teams verändert sich radikal. Immer mehr Bereiche der täglichen Arbeit werden „zwangsdigitalisiert“. Die eigenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verfügen in immer mehr Feldern über eine höhere Kompetenz als die Führungskräfte.

Es bedarf neuer Ansätze der Führung und der Begleitung des digitalen Wandels. Im Seminar wird die Diskussion um einen zeitgemäßen Führungsstil aufgegriffen und die Frage behandelt, was Sicherheit und Orientierung in einer neuen Führungsrolle geben kann.

Inhalte

  • Wie ändert sich die Führungskultur im digitalen Zeitalter?
  • Sicherheit und Orientierung in neuer Führungsrolle: Was bleibt, was geht?
  • Veränderte Delegation und Steuerung von Aufgaben.
  • Führung auf Augenhöhe: Welche Ansprüche haben Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter heute?

Nutzen

  • Kennenlernen der Auswirkungen der Digitalisierung auf Führung,
  • erste Schlussfolgerungen für die Entwicklung des eigenen Führungsstils,
  • Anregungen für ein neues Rollenverständnis in der digitalen Führung und
  • Handwerkszeug für das Führen ohne Wissensvorsprung.

Lehrender:

Reinhard Völzke arbeitet als Supervisor/Coach (DGSv) und Trainer an verschiedenen Hochschulen in Nordrhein-Westfalen. Er begleitet Führungskräfte, Mitarbeitende und Teams in Verwaltung und Wissenschaft. In seine Trainings bezieht er die praktischen Fragen der Teilnehmenden ein und gestaltet mit seinen Erfahrungen und seinem Wissen einen Experimentierraum für neue Erkenntnisse und Kompetenzen.

Daten und Zeiten:

Teil 1: 14.05.2022, 09:30 Uhr bis 13:30 Uhr

Teil 2: 21.05.2022, 09.30 Uhr bis 13:30 Uhr

Anmeldefrist:
Die Anmeldefrist endet zwei Wochen vor dem Seminar.

Adressatenkreis:
Das Angebot richtet sich an Bildungspraktiker/innen aller Bildungsbereiche von Kitas bis Hochschule.

Anmeldung:

Zur Anmeldung gelangen sie hier.

Anne-Kathrin Bestgen | 24.11.2021